Seit Mitte Juli übernahmen die Neuen schon selbständig Aufgaben im Rahmen des monatlichen Ministrantenplans.
Nunmehr erhielten die alle dem vierten Grundschuljahrgang angehörigen Jungen und Mädchen als Zeichen ihrer vollen Aufnahme in die Ministrantengemeinschaft ein gesegnetes Kreuz überreicht, das sie bei ihren Einsätzen über dem Ministrantengewand tragen werden. In seiner Ansprache erinnerte Dekan Kilian Kemmer an die gelungene Sommerfahrt der Ministranten auf dem holländischen Ijsselmeer mit drei Schiffen. "Damit alles gelingt, musste jeder in der Mannschaft seine Pflicht und seine Aufgaben gewissenhaft erfüllen." Die Kirche sei seit ältesten Zeiten als "Schifflein des Petrus" bezeichnet worden, erklärte Kemmer weiter. Doch der Nachfolger des Petrus, der Papst, könne auch als noch so guter Steuermann die Kirche nicht alleine führen, so wie ein Pfarrer auch nicht alleine eine Pfarrei führen kann. Deshalb ermunterte der Dekan seine neuen "Minis", den Dienst treu zu verrichten und sich auch außerhalb des Gotteshauses zu Jesus Christus und zur Kirche zu bekennen.
Nach der formellen Aufnahme ihrer neuen Kollegen sangen die Ministranten ihren Neuen passend zum Predigtthema das Lied "Ein Schiff, das sich Gemeinde nennt, fährt durch das Meer der Zeit". Mit den Eltern und Förderern der Höchstadter Ministrantengemeinschaft feierten die neuen, sichtlich erfreuten Ministranten dann noch ihre Aufnahme kräftig weiter.