Diese hatte sich aber lange tapfer gewehrt, lag zur Pause sogar nur mit 6:9 hinten. Nach dem Seitenwechsel kam die TSH noch einmal auf 8:9 heran - ein Zwischenstand, den viele Gegner im Alltag der Bayernliga in Zirndorf nicht schaffen. Dies war dann aber auch das letzte Aufbäumen, danach wurde das Kästl-Team "zerrupft".
Zwar gelang es den Gästen, die gefürchteten Tempogegenstöße einzudämmen, doch das Positionsspiel der HG wurde nun derart zwingend, dass der Widerstand fast zwangsläufig zum Erliegen kam. Ohne Egle, Merz, Stephan und Lichtscheidel, dafür mit Torfrau Annika Bernhardt als Kreisläuferin und Alexa Dodan, die mit einer heftigen Magen- Darm- Grippe nur sporadisch eingesetzt werden konnte, waren die Gäste einfach nicht mehr in der Lage, dem Druck standzuhalten.

Kästl begann mit Hermine Ohlmann im Tor, die 30 Minuten lang eine vorzügliche Leistung zeigte.