"Das Duell mit meinem Bruder macht Spaß und weckt zusätzlichen Ehrgeiz", erklärte Daniel Hoseus, der sich am ersten Wettkampftag zufrieden mit seinen Leistungen zeigte. Trotz einer zweiwöchigen Trainingspause knackte der 21-Jährige seine persönlichen Bestleistungen im Hürdenlauf und im Stabhochsprung. Dabei hatte es der zweite Wettkampftag durchaus in sich. Schließlich verhinderten ständige Regenschauer einen durchgehenden Ablauf des Zehnkampfes, sodass es immer wieder zu Unterbrechungen kam.
"Die 1500 Meter waren dann eine reine Wasserschlacht. Alle sind auf Bahn 2 gelaufen, weil die erste Bahn überschwemmt war", erzählte Daniel Hoseus nach dem Zehnkampf. Doch davon ließ sich der Herzogenauracher Leichtathlet nicht beeinflussen. Mit insgesamt 6090 Punkten lieferte er trotz der widrigen Wetterverhältnisse einen tollen Heimwettkampf ab und war in diesem Jahr die dominierende Kraft beim Jedermann-Zehnkampf.