Die Lokalmatadoren haben den zwölften Herbstlauf in Schloss Thurn beherrscht. Über 21 Kilometer bei den Frauen setzte sich Susanne Schmidt vom FSV Großenseebach durch, den Hobbylauf über sieben Kilometer entschieden Frank Müller und die erst 15-jährige Cosima Gundermann (LG Forchheim) für sich.

Der Halbmarathon mit Start und Ziel im Freizeitpark Schloss Thurn lockte dieses Jahr mehr als 300 laufbegeisterte Erwachsene und Kinder nach Heroldsbach. Angenehme Temperaturen, bewölkter Himmel, die attraktive Kulisse in der Westernstadt und der bekannte Rundkurs waren die Zutaten beim zwölften Herbstlauf.

Auf den drei Runden zu jeweils sieben Kilometern hatten die Aktiven eine wellige, abwechslungsreiche Strecke zu bewältigen. Vom Freizeitpark ging es zuerst nach Hausen. Mit heißen Rhythmen und erfrischenden Getränken wurden sie dort für den Rückweg nach Heroldsbach motiviert.
Susanne Schmidt setzte sich von Beginn an die Spitze des Feldes und hatte im Ziel mit persönlicher Bestleistung von 1:36:29 Stunden zwei Minuten Vorsprung auf die Zweitplatzierte und rund 13 Minuten auf die Zweite der Altersklasse W45, Gudrun Brosig. Schmidts Teamkollegin hatte eine Zeit unter 1:50 Stunden angekündigt und blieb mit einer gleichmäßigen Renneinteilung knapp darunter (1:49:06).


FSV-Hobbyläufer auf Platz 4

Bei den Männern siegte der Tscheche Hynek Frauenberg in 1:18:09 Stunden, sodass die Streckenrekorde aus den Jahren 2009 und 2012 weiter Bestand haben. Auch Schmidts Teamkolleginnen waren schnell unterwegs und erliefen für den FSV den zweiten Platz in der Mannschaftswertung. Im Windschatten ihrer Vorzeige-Athleten Müller und Gundermann erreichten der Schwimmsportverein (1:42:47) und die Leichtathletikgemeinschaft Forchheim (2:02:20) als erste Teams des Hobbylaufs das Ziel.

Das FSV-Quartett kam in der Mannschaftswertung auf den vierten Rang. Vorne weg lief Brigitte Bärnreuther, deren starke Leistung für Platz 3 reichte (32:48 Minuten). Immer mehr in Schwung kommt zudem Uschi Gößmann (38:31), die zusammen mit ihrer Tochter Doris (38:28) im Ziel ankam. Jochen Brosig landete im Mittelfeld (36:34). red/jbr