Weder die beiden Gegentore noch die ersten Punktverluste konnte Schlaifhausens Keeper Patrick Farr verhindern. Doch trotz der 1:2-Niederlage in Eggolsheim bleibt der DJK-FC die große Überraschungsmannschaft der Kreisklasse 2 ER/PEG. Im Interview erklärt der 30-Jährige, weshalb er bei den Treffern der Gastgeber machtlos war und warum er als Fan des FC Bayern dem BVB die Daumen drückte.

Hielt das Spitzenspiel zwischen Eggolsheim und Ihrem FC, was es auf dem Papier versprach?
Patrick Farr: Es war eine sehr umkämpfte Partie. Meiner Meinung nach hatten wir ein Chancenplus, aber Eggolsheim war einfach effektiver, hat aus seinen drei, vier Möglichkeiten zwei Tore gemacht.

Bei denen Sie machtlos waren?
Würde ich schon behaupten. Es waren zwei Kontertore, bei denen der Schütze einen Querpass nur noch einzuschieben brauchte.


Ab der 71. Minute waren Sie nach der Ampelkarte für Johannes Roppelt in Überzahl. Warum war nicht mehr drin als der Anschlusstreffer?
Der letzte Pass kam entweder nicht an oder wir haben den Ball nicht über die Linie gebracht. Schon vor seinem Treffer in der Nachspielzeit hat mein Bruder Oliver nur den Pfosten getroffen.

Als Dritter ist Schlaifhausen nach wie vor eine der Überraschungs-Mannschaften der Kreisklasse 2. So wie Darmstadt in der Bundesliga?

Es hat mich schon überrascht, dass sie gegen Schalke, Leverkusen und Dortmund gepunktet haben. Als Bayern-Fan habe ich am Sonntag sogar gehofft, dass der BVB gewinnt, damit die Meisterschaft nicht wieder so langweilig wird.

Was trauen Sie dem Bundesliga-Quartett in der Champions League zu?
Wolfsburg hat in Manchester Chancen. ManUtd ist trotz Bastian Schweinsteiger keine Über-Mannschaft mehr. Barcelona wird auch ohne Messi besser als Leverkusen sein und Gladbach habe ich in der Champions League ohnehin nichts zugetraut.