Mit einer überzeugenden Gesamtleistung hat der HC Erlangen das sehr gut besetzte Internationale Berger Handballturnier im österreichischen Linz gegen drei Europapokalteilnehmer aus Österreich, der Slowakei und aus Slowenien gewonnen. Vor Jahresfrist hatte der HCE mit nur einem Punkt den letzten Platz in Linz belegt.
Das Erlanger Team präsentierte sich am Wochenende von der ersten Minute an als abwehrstarke, homogene Einheit, in der Neuzugang Rasmus Hansen seine Position in der Abwehrzentrale und am Kreis bereits hervorragend ausfüllte. Wie gewohnt waren die Torleute Andy Bayerschmidt und Rene Selke der große Rückhalt des HC Erlangen in allen Spielen.

Den Vorsprung ins Ziel gerettet


Zunächst wurde der österreichische Meisterschaftszweite und Gastgeber HC Linz AG in einer spannenden Begegnung mit 23:22 besiegt, während der HCE die Begegnung tags darauf gegen die slowakische Spitzenmannschaft 1. MHK Kosice klar mit 24:19 für sich entschied. In der letzten Begegnung schlugen die Bergemänner dann am Sonntag den Top-Favoriten RK Maribor Branik um seinen Superstar Renato Vugrinec, der noch in der vergangenen Saison in der Stammformation der Hamburger SV stand, mit 24:23. Davor hatte der HCE zur Halbzeitpause - angetrieben von einem ausgezeichneten Christoph Nienhaus - mit sieben Toren geführt hatte.
Der RK Maribor will in der kommenden Saison mit einem Millionenetat national und vor allem international für Furore sorgen und hat sich deshalb erheblich verstärkt. Trainer Bergemann stellte nach dem Turnier zufrieden fest, dass sich seine Mannschaft am Ende der Vorbereitung auf dem richtigen Weg befindet, um sich in der kommenden Zweitligasaison wieder bestehen zu können.
Am kommenden Wochenende steht nun das Spiel der ersten DHB-Pokalrunde im Saarland auf dem Programm, während eine Woche später am Samstag, 1. September, mit Ludwigshafen-Friesenheim der erste Gegner in der 2. Bundesliga nach Erlangen kommt.