Die Herren der Turnerschaft Herzogenaurach rangen den Spitzenreiter aus Forchheim nieder und verkürzten den Rückstand in der Tabelle auf einen Punkt.


TS Herzogenaurach - HC Forchheim 24:20

Von Beginn an war Forchheim unter Druck. Durch schnelle Stoß- und gelungene Kreuzbewegungen rissen die Herzogenauracher vor rund 200 Zuschauern immer wieder Lücken in die ungeordnete Gästeabwehr. Es dauerte rund zehn Minuten, bis sich die Forchheimer auf das Spiel eingestellt hatten. Mitte der ersten Halbzeit hatte der Tabellenführer einen Drei-Tore-Rückstand zum 7:7 egalisiert. Nun waren es die Schuhstädter, die ihrerseits Nerven zeigten und bis zur Pause (10:10) eine Reihe von technischen Fehlern produzierten. "Herzogenaurach hat eigentlich genau das gespielt, was wir erwartet hatten und worauf wir die Mannschaft im Training vorbereitet haben. Leider hat eigentlich kein Spieler seine Normalform erreicht, so dass alles Besprochene in der Kabine geblieben ist", sagte HC-Trainer Dirk Samel.

Hatte man auf Forchheimer Zuschauerseite gehofft, dass der HC den Aufwind aus der der ersten Halbzeit konservieren und für den zweiten Durchlauf nutzen könnte, wurde man nach Wiederanpfiff eines Besseren belehrt. In der Abwehr wurde viel zu langsam und zaghaft verschoben, im Angriff häuften sich die technischen Fehler und ungeduldigen Toraktionen, so dass die Herzogenauracher Mitte der zweiten Halbzeit den Abstand beim 22:15 erstmals auf sieben Tore ausbauten. Im Gefühl des sicheren Sieges ließ es die eigentlich sehr kompakt agierende Turnerschaft etwas langsamer angehen, so dass der HC Ergebniskorrektur betreiben konnte. "Wir haben das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben", freute sich TSH-Coach Ingo Kundmüller hinterher.

TSH: Kammerer, Mayer - Theiss (1), Hirning (10/5), Kares, Sieber, Janson (5), Wonner (5), Auer, Kundmüller (1), Welker, Kopatsch, Marks (2), Hettchen