Interimscoach Davor Petko musste ein wenig improvisieren, was die Personalsituation anging. Mit Philipp Zahn, Thorsten Stiegler, Chris Schöne und Stefan Hentschke mussten vier Ausfälle kompensiert werden. Trotzdem trichterte er seinem Team vorher ein: "Mit einem Heimsieg wollen wir einen soliden Grundstein für die weiteren Herausforderungen legen."

HV Herzogenaurach - SGS/TV Amberg II 41:25

Zu Beginn agierte der HV in der Offensive erfolgreich - auch über den Tempogegenstoß -, die Abwehr wirkte aber alles andere als sattelfest. Da es aber vorn so gut lief, lagen die Gastgeber stets in Front. Entscheidend absetzen konnten sie sich aufgrund der anhaltenden Probleme in der Defensive aber nicht. Erst gegen Ende des ersten Durchgangs bauten die Hausherren ein kleines Polster auf, und so wurden beim Stand von 21:16 die Seiten gewechselt.

Während der Halbzeitpause sprach Petko die Fehler an und forderte seine Spieler auf, einen Gang hochzuschalten. Die eklatante Abwehrschwäche konnte aber nicht mehr abgestellt werden. Zwar agierte der HVH nun etwas kompakter, blieb aber weiter zu passiv, wenn ein Gegenspieler in den Neunmeterraum eindrang. Da die Angriffsbemühungen aber weiterhin erfolgreich waren, wurde der Vorsprung weiter ausgebaut. Christian Rothe und Felix Fath steuerten über den Tempogegenstoß viele Treffer bei. Mitte der zweiten Hälfte war die Vorentscheidung gefallen. Doch Herzogenaurach war noch nicht satt und hielt das Tempo hoch. Der Gegenstoß blieb ein probates Angriffsmittel und so stand am Ende ein deutlicher und in der Höhe verdienter 41:25-Sieg.
Nun gilt es, diese positiven Eindrücke aus der Partie zu konservieren und an den Defensivschwächen zu arbeiten, um am kommenden Wochenende gegen den TV Erlangen-Bruck II erfolgreich Revanche für die Heimpleite aus der Hinrunde zu nehmen.