Medaillen für die Höchstadter und Herzogenauracher Leichtathleten bei den bayerischen Hallenmeisterschaften in Fürth: Der LSC Höchstadt holte je zweimal Gold und Bronze. Mit Doppelgold war Neuzugang Adrian König-Rannenberg der erfolgreichste Athlet. Für die Turnerschaft Herzogenaurach holte Chiara Ebner Silber und Christoph Lange Bronze.

Die 16-jährige Chiara Ebner übertraf im Dreisprung in all ihren vier gültigen Versuchen ihre alte Bestmarke. Am Ende standen 10,87 Meter und Silber in der Ergebnisliste. Bei den Erwachsenen hielten sich die Herzogenauracher Mehrkämpfer im Feld der Spezialisten ebenfalls hervorragend. Christoph Lange verbesserte sich über die 60 Meter Hürden auf 8,49 Sekunden und holte Rang 3, vor Teamkollege André Zahl (8,68). Im Stabhochsprung wurde Lange mit 4,40 Metern Vierter und Zahl Siebter (4,15). Starke 400 Meter lief Lars Meschede, der mit neuer Bestzeit (52,05 Sek.) auf dem vierten Rang landete. Justus Santjer (53,20) wurde Neunter.

Die 4x200-Meter-Staffel belegte in der Besetzung Christopher Zahl, Christoph Lange, Lars Meschede und André Zahl in 1:33,96 Minuten Platz 5. Regina Straub, Isabell Röttger, Dario Tippmann und André Zahl liefen beim Debüt der 4x400-Meter-Mixed-Staffel in 3:49,02 Minuten ebenfalls auf Rang 5.

Der Höchstadter Martin Weinländer holte über 800 Meter in 1:56,80 Minuten Bronze und musste nur Jacob Rückardt aus Buchendorf und Teamkollege Adrian König-Rannenberg den Vortritt lassen. Der holte zum dritten Mal in Folge den Titel auf dieser Strecke in der Halle (1:55,33). Geoffroy Jadoul (1:59,88) wurde Siebter.

König-Rannenberg gegen Wedel

Über 1500 Meter dann der zweite Coup für König-Rannenberg: Die Teamkollegen Martin Weinländer und Niklas Buchholz machten lange das Tempo, doch der Sieg entschied sich zwischen König-Rannenberg und dem Ex-Höchstadter Konstantin Wedel. In 3:52,77 Minuten ging der Sieg an die Aisch. Buchholz musste auf den letzten Meter abreißen lassen und holte Bronze (3:54,87).