Bei den deutschen BMX-Meisterschaften wurde die Arena Ahnatal bei Kassel zum Glutofen. Nicht nur die Hitze brachte die Luft über dem Asphalt zu Flirren, auch die sportlichen Höchstleistungen. Die RSG Herzogenaurach war in Hessen ebenfalls vertreten, aufgrund einer ganzen Reihe Verletzter aber nur mit drei Fahrern.

In einer starken Gruppe gelang es Florian Nowak, sich in eine aussichtsreiche Position zu fahren, um in das Viertelfinale der Klasse Männer (17 bis 29 Jahre) einzuziehen. Trotz größten Einsatzes fehlte ihm am Ende leider nur ein einziger Punkt für die nächste Runde. Der noch immer angeschlagene David Wahl, der nur zwei Tage zuvor noch einen Arzttermin hatte, schaffte es unter Schmerzen durch die Vorläufe und zog in das Viertelfinale der männlichen Jugend ein. Dort allerdings war für den Herzogenauraher Schluss.


Die Bestleistung aus RSG-Sicht erbrachte Yannick Bohrmann in der Schülerklasse, die am stärksten besetzt war. Nach einem souveränen Durchmarsch in Viertel- und Halbfinale, belegte Bohrmann im Endlauf Rang 8, mit dem er sehr zufrieden sein konnte. Desweiteren sprintete der Herzogenauracher im Zeitfahren bis auf Rang 7 nach vorn: Die Uhr stoppte im Ziel bei 37,033 Sekunden.

Ebenfalls von der RSG, aber in offizieller Funktion, war Gertrud Römmelt in Kassel: Sie übernahm die Rennleitung bei der DM, ihr Sohn Peter war als als Delegationsleiter für den bayerischen Landesverband tätig. Als nächster Termin der RSG steht am Sonntag, 2. August, wieder ein Heimrennen aus der Bayernligaserie am Welkenbacher Kirchweg an, bei dem die Herzogenauracher glänzen wollen.