Es sollte nicht sein: Trotz der guten Leistung der Höchstadt Alligators beim EV Füssen in der Eishockey-Oberliga Süd verloren die Franken mit 1:3.

Oberliga Süd

EV Füssen - Höchstadter EC 3:1 (0:1, 2:0, 1:0)

Milan Kostourek hatte die beste Chance zur Höchstadter Führung, aber Füssens Goalie Benedikt Hötzinger hielt den Puck fest (3.). Die Heimmannschaft traf dagegen den Pfosten vom Höchstadter Tor (6.). Insgesamt war es ein kampfbetontes Spiel im ersten Drittel, kein Team wollte sich die Blöße eines Gegentores geben. Gegen Ende des Drittels machte Höchstadt Druck auf Füssen, mit dem Ergebnis, dass Kostourek zum 1:0 einschob (15.). Die Alligators hatten Blut geleckt, Niklas Jentsch, Nick Dolezal und Kostourek versuchten sich im Abschluss. Aus einer Unterzahl für die Alligators (zwei Minuten für Jake Fardoe) wurde schnell eine doppelte Überzahl (zwei Minuten für Samuel Payeur und Yannik Burghart). Zumindest im ersten Durchgang blieb das ohne Folgen, auch wenn Kostourek auf den Torerfolg lauerte.

Unglücklicher Benjamin Dirksen

Füssen agierte im zweiten Drittel stärker, war präsenter als die Höchstadter. Als Thilo Grau auf die Strafbank musste, legte Marc Besl zu Marco Deubler, der den Puck per Rückhand im Tor unterbrachte (29.). Hötzinger verhinderte die erneute Höchstadter Führung, indem er Kostoureks Schuss hielt (33.). Drei Sekunden vor Drittelende war Benjamin Dirksen seine Enttäuschung anzusehen. Marc Besl hatte abgezogen, den Schuss parierte Dirksen nach vorne, wo allerdings Florian Stauder stand und zum 2:1 einschob.

Wütend kamen die Alligators aus der Kabine. Michail Guft-Sokolov traf auf Zuspiel von Vitalij Aab aber nur den Außenpfosten (46.). Es war das Drittel der Torhüter . Füssens Goalie ließ keinen Treffer mehr zu, anders als Dirksen. Guft-Sokolovs Abschluss drei Minuten vor dem Ende war zu schwach, die Füssener holten zum Gegenschlag aus: Samuel Payeur traf zum 3:1 (59.).