Selbst die kurzfristige Nachverpflichtung des Mindener Rückraumshooters Markus Fuchs auf Seiten des ASV konnte dem Start-Ziel-Sieg des HC nichts anhaben. HC-Trainer Frank Bergemann erklärte nach dem Spiel: "Im Großen und Ganzen bin ich sehr zufrieden über die Reaktion, die meine Mannschaft nach der Niederlage in Neuhausen gezeigt hat."

HC Erlangen - ASV Hamm-Westfalen 33:27

Der Gast präsentierte sich schon in der Anfangsphase als der erwartet kampfstarke Gegner und ging sogar mit 1:0 und 2:1 in Führung. Allerdings eroberte sich der HC nach fünf Minuten durch Oliver Hess beim 4:3 eine Führung, die er bis zum Ende nicht mehr abgeben sollte. Über den Pausenstand von 16:14 ging es mitten hinein in die zweite Hälfte.
Und auch hier hatten die mitunter aufopferungsvoll kämpfenden Hammer zwar immer wieder Nadelstiche gegen den mittelfränkischen Tabellenführer setzen können, doch der HC wusste immer die richtige Antwort und baute die Führung im Prinzip Tor um Tor immer weiter aus.

Strukturiert und diszipliniert

Frank Bergemann sah den Sieg als Leistung des gesamten Teams an, das sich nach der Niederlage in Neuhausen vorgenommen hatte, eine Reaktion zu zeigen - und siehe da: "Wir haben eine ungeheure Laufbereitschaft an den Tag gelegt und unser Spiel strukturiert und vor allem diszipliniert dem Gegner aufgezwungen. Hinzu kam, dass heute einige Spieler schier über sich hinausgewachsen sind."
Damit meinte der Trainer vor allem Niko Link, der als eiskalter Rückraum-Schütze in Erscheinung trat und in der Abwehr gegen ASV-Shooter Matthias Struck einen tollen Job machte. Moritz Weltgen führte seine Mannschaft klug und umsichtig, und Basti Preiß verwertete seine Chancen präzise wie ein Schweizer Uhrwerk.
So sieht sich Erlangen nach diesem Erfolgserlebnis nun zwei schweren Auswärtsaufgaben gegenüber. Am kommenden Freitag geht es zum Spitzenspiel nach Rostock, am darauf folgenden Wochenende kommt es zum Showdown in Bittenfeld.