Pferdewirtschaftsmeister Roland Staudenmaier vom Reiterhof Hessenmühle freute sich ganz besonders über die Erfolge seines jüngsten Schützlings, Leoni Haala, die es einmal sogar zur Wertungsnote 8,5 brachte. Die Zehnjährige gewann in Bad Windsheim ihre erste goldene Schleife in der Schritt-Trab-Galopp-Prüfung. Dann folgten der Sieg in Schwabach und ein vierter Platz beim Reiterwettbewerb in Poxdorf. Das "Turnierküken" aus Obermichelbach bezauberte in harmonischer Einheit mit ihrem Reitpony Rocky. Silber gewann das Duo außerdem bei Wettbewerben in Nürnberg, Fischbach und Herrieden.

Auch Katja Hohenberger war erfolgreich. Die Herzogenauracherin ritt mit Lalando in Hahnbach in einem Zwei-Phasen-Springen (A**) fehlerfrei auf den siebten Rang. In Diepersdorf erreichte die Biologie-Studentin mit ihrem in Bayern gezogenen Alessio Platz 9 in der Springprüfung der Klasse A.
In Poxdorf steigerte sich Hohenberger dann: Unter 40 Startern schaffte sie mit Lalando, einem Pferd der Reitschule Staudenmaier, den dritten Platz im A**-Springen mit Stechen. Mit ebenfalls null Fehlern, der höchsten Punktzahl und der drittbesten Zeit wurde sie in der Punkte-Springprüfung (Klasse A**) mit Joker auf ihrem Oldenburger Wallach Sir Sancho Dritte.


Sprehe mischt Männerrunde auf

Für Aufsehen sorgte jüngst auch Jörne Sprehe. Bei den deutschen Meisterschaften in Balve, als sie als einzige Frau bei den Männern startete und sich Platz 4 sicherte. "Das macht ihr so leicht keiner nach", hieß es im Newsticker der Reiterpresse. Klar, dass sie bei der Fernsehübertragung im Mittelpunkt stand. Interviews mit ihr sind unter anderem auf der Facebook-Seite des Reiterhofes Hessenmühle zu sehen. Die Familie Sprehe hat derzeit überhaupt viel Grund zur Freude. Jörnes Cousine, Kristina Bröring-Sprehe, gewann bei den olympischen Spielen in Rio Bronze im Dressurreiten und Gold mit der Mannschaft.