Bei den Kreismeisterschaften in Eckental zeigten die Leichtathleten der TSH, trotz kühlem Aprilwetters, schon richtig gute Frühform. So gewann Jan Schuster bei den C-Schülern souverän seinen 800-Meter-Lauf in neuer Bestzeit (2:55,49 Minuten), dicht gefolgt von Neuling Simon Novotny (2:57,96). Auch B-Schüler Luca Klinkenberg überraschte nicht nur seine Trainerin, sondern vor allem sich selber mit einem mutigen und schnellen Rennen, was ihm mit 2:48,64 Minuten Platz 1 einbrachte.
An die 2000-Meter-Strecke wagte sich erstmals Moritz Wiedorn (Jg. 1999). Nach guter Einteilung und einem tollen 150-Meter-Schlussspurt durfte auch er sich über den Kreismeistertitel in 8:15,41 Minuten freuen. Pech dagegen hatte die neu formierte Schülerstaffel, die zwar als erste ins Ziel kam, aber nach einem Wechselfehler disqualifiziert wurde.
Weitere sieben erste Plätze gab es für die Jugendlichen und Erwachsenen aus Herzogenaurach. Katharina Schreck siegte bei den Frauen in neuer persönlicher Bestleistung über 100 Meter in 12,82 Sekunden vor Kathrin Schmidt (13,62). Deutliche Bestzeiten erzielten über 100 Meter auch Anna Dupke bei der weiblichen U20 in 13,24 Sekunden und Steffi Krome bei der U18 in windunterstützten, aber dennoch starken 13,17 Sekunden. Ganz ordentlich hielt sich auch Trainer Peter Müller, der bei den Männern Dritter wurde.
Über die 200-Meter-Distanz standen die männlichen Herzogenauracher in allen Altersklassen ganz oben. Florian Katzschmann lief bei den Männern hervorragende 22,01 Sekunden. Kai Bauer kam mit neuer Bestzeit (22,97) als Zweiter ins Ziel und Adrian Taylor belegte Rang 4. In der U20 siegte Timo Kaufmair vor den Konkurrenten aus Erlangen, Eckental und Höchstadt in 23,33 Sekunden. Sam Leiblein verbesserte sich auf 23,43 Sekunden und gewann die U18. Andre Zahl wurde Vierter.
Deutlich verbessert zeigten sich auch Julia Gronau (Platz 1 in der U18 in 64,95s) und Christian Schuschke (Platz 2 in der U20 in 54,62s) über die Stadionrunde von 400 Metern.

Stabil, beweglich, koordiniert


Die Herzogenauracher hatten sich gut auf diesen Wettkampf vorbereitet. Während die ältzeren Athleten unter de Sonne Spaniens und Paderborn im Trainingslager weilten, hielt sich der Nachwuchs auf dem TSH-Gelände fit. Das Pflichtprogramm für alle 18 Athleten, die je nach Alter in drei Leistungsgruppen eingeteilt wurden, bestand hierbei aus Sprint, Hürden, Weit- und Hochsprung sowie den Wurfdisziplinen. Nicht wenige kamen zu ihrem ersten Speer- oder Diskuswurferlebnis.
Im Vordergrund standen für Cheftrainer Peter Müller aber die Grundlagen, sowohl in den einzelnen Disziplinen als vor allem auch in fundamentalen Dingen wie Stabilität oder Rumpfkraft, Beweglichkeit und Koordination. Die älteren Athleten fungierten als Trainer und gaben das weiter, was sie über Jahre gelernt haben. Dabei hatten sie noch viele wertvolle Tipps an den Nachwuchs parat.