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Burghaslach
Leichtathletik

Die Teilnehmer müssen nicht Schlange stehen

Der 21. Lindwurmlauf in Scheinfeld hat seine Strahlkraft verloren. Nur 77 von insgesamt 188 Teilnehmern wollten den Hauptlauf bestreiten.
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Kerstin Lutz zog im Schlussspurt noch einmal an und siegte bei den Frauen mit einer Sekunde Vorsprung. Foto: Archiv
Kerstin Lutz zog im Schlussspurt noch einmal an und siegte bei den Frauen mit einer Sekunde Vorsprung. Foto: Archiv
Das dürfte den Veranstaltern nicht gefallen haben, denn die Organisation einer Laufveranstaltung ist mit viel Arbeit verbunden. 2013 hatten sich noch 165 Männer und Frauen auf die lange Strecke des Stadtlaufs gewagt, ein Jahr später kam mit 54 Startern das böse Erwachen. In den vergangenen beiden Jahren schien sich die Veranstaltung mit etwas unter 100 Hauptläufern zu stabilisieren, nun gab es wieder einen Rückschlag.

Ungeachtet dessen waren die Athleten des TSV Burghaslach mit ihrem Abschneiden zufrieden. In den Schülerklassen gab es einige Podestplätze, aber auch in den Altersklassen des Hauptlaufs über acht Kilometer trug sich der TSV weit oben in den Platzierungslisten ein. Vor allem bei den Frauen machte Burghaslach auf sich aufmerksam: Kerstin Lutz (W40) gewann im Schlussspurt mit einer Sekunde Vorsprung vor der jüngeren Christin Herrmann, die im vergangenen Jahr vor ihrer Vereinskameradin triumphiert hatte.

Bei den Herren erreichte Michael Schell den zweiten Platz hinter seinem Bruder Theo, der mittlerweile für den LSC Höchstadt startet. Dass der TSV Burghaslach 17 von 77 Startern im Hauptlauf stellte, ist für den Verein zwar schön, für den Stellenwert der Veranstaltung bei vielen anderen Läufern spricht dies aber nicht.

Besonders erfreulich war aus Burghaslacher Sicht, dass sich gleich vier Anfänger aus der "Lauf10"-Gruppe des TSV an die acht Kilometer wagten und diesen in jeweils deutlich unter 50 Minuten absolvierten. Genau wie "Lauf 10" hat momentan die Jugend-Leichtathletik unter den Trainern Heino Wiese und Heike Stadthalter steigenden Zulauf, was natürlich besonderer Grund zur Freude ist.


Erfolge auf den Langstrecken

Ebenfalls erfreulich ist, dass Rudi Gittelbauer die Rennsteigquerung in Bad Liebenstein, einen sehr schwierigen Landschafts-Marathon, in 3:55 Stunden meisterte, was Platz 2 in der M55 bedeutete. Andreas Wolfer-Heimann bewältigte in der Vorbereitung auf die bayerische 100-Kilometer-Meisterschaft beim Metropolmarathon in Fürth den Volkslauf (5 km) und die 15 Kilometer in zusammengenommen 2:32 Stunden.