Doch die Gäste legten schnell vor und hatten die Partie zur Pause eigentlich schon entschieden, weil die Niederlindacher vor allem in der Abwehr eine schwache Leistung zeigten und den Oberpfälzern zu viel Platz ließen, den diese zu nutzen wussten.

HSG Erlangen/Niederlindach - SG Regensburg 27:32

Der Angriff der Gastgeber kam wie schon in früheren Partien nicht in Schwung. So lag die HSG schnell mit 5:10 hinten, weil die Regensburger auf der anderen Seite ihre Chancen konsequent nutzen. Und es kam für die Hausherren noch schlimmer: Nach dem 8:13 durch Gottesbüren (20.) gelang Niederlindach nur noch ein magerer Treffer vor der Pause.
Ganz anders die Gäste, die vor dem Tor kaltschnäuzig waren und so mit einer komfortablen 19:9-Führung in die Kabine gingen.
Nach einer deutlichen Halbzeitansprache ließ die HSG endlich ihre Klasse aufblitzen und erzielte drei Treffer in Folge. Erst fünf Minuten nach Wiederanpfiff mussten die Hausherren das erste Gegentor hinnehmen, doch ihr Sturmlauf ebbte ebenfalls ab. Über 13:20 ging es auf 15:24 und 16:27, ehe die HSG aufgrund der nachlassenden Kräfte der Gäste noch einmal aufkam. Mit schnellen Gegenstößen wurden die Fehler der SG nun verwertet und der Rückstand verkürzt. Doch der Gäste-Angriff wurde nicht komplett ausgeschaltet und so blieb die große Aufholjagd aus, fünf Minuten vor dem Ende stand es noch 22:29. So gelang der HSG nur noch ein wenig Ergebniskosmetik, die jedoch nichts am Sieg der Regensburger änderte.
Doch schon am kommenden Wochenende kann es die Mannschaft gegen Sulzbach/Rosenberg besser machen. Am Sonntag um 17 Uhr trifft die HSG in der heimischen Seebachgrundhalle auf das Schlusslicht, gegen das sie im Hinspiel mit 31:26 das Nachsehen gehabt hatte.