Sieben Teilnehmer der Endrunde des VGN-Lotto-Hallencups im Kreis Erlangen/Pegnitzgrund stehen fest: Neben dem Ausrichter SC Eltersdorf, der gesetzt ist, qualifizierten sich Bayernligist FSV Erlangen-Bruck, Landesligist ASV Pegnitz, Bezirksligist SpVgg Erlangen und die Kreisligisten SV Tennenlohe und DJK Weingarts für das Finale am 13.Januar in Erlangen. Der letzte Teilnehmer wird am kommenden Samstag in Baiersdorf ermittelt.
Der FC Burk trat in der Zwischenrunde nicht an - was in einer Zwischenrunde auf Kreisebene auch noch nicht vorkam.

Gruppe 1 (in Gräfenberg)

Der FSV Erlangen-Bruck wurde seiner Favoritenrolle gerecht und zog in die Endrunde ein. Die Entscheidung fiel allerdings erst im letzten Gruppenspiel, in dem Buckenhofen gegen den Bayernligisten hätte gewinnen müssen.
Der SVB verpasste vor dieser Partie eine bessere Ausgangsposition, denn gegen Kirchehrenbach mussten sie sich mit einem Unentschieden begnügen - trotz Überzahl und einer 3:1-Führung. Keine Chance der FC Großdechsendorf, der allerdings Buckenhofen voll forderte, und der SV Hammerbach.
Ein Novum bei einer Hallenzwischenrunde gab es bereits vor Beginn der Spiele, denn die Spieler des FC Burk fuhren wieder nach Hause. Der Kreisligist hatte weder Trikots noch Spielerpässe dabei. Durch diesen Vorfall musste dann auch der Spielplan umgestellt werden.

Gruppe 2 (in Röthenbach)

Etwas überraschend setzte sich der SV Tennenlohe durch. Die Plätze hinter dem Gruppensieger waren bis zum Schluss umkämpft, denn alle der fünf weiteren Mannschaften gewannen mindestens zwei Spiele. A-Klassist FC Niederlindach, der sensationell den Bezirksligisten FC Hersbruck bezwang, sicherte sich den dritten Platz und somit 50 Euro Preisgeld. Gruppenzweiter wurde Kreisligist FC Troschenreuth, der sich gegen Niederlindach mit einem Remis zufrieden geben musste und auch gegen Offenhausen überraschend den Kürzeren zog.

Gruppe 3 (in Lauf)

Der Landesligist und große Favorit ASV Pegnitz setzte sich in ohne Probleme durch. Der Titelverteidiger verlor erst das letzte Spiel gegen Happurg, als er bereits sicher in der Endrunde war. Sehr stark präsentierte sich der A-Klassist aus Happurg, der eine noch bessere Platzierung durch die Niederlage gegen den SK Lauf und durch das Unentschieden gegen Neunhof verpasste. Lauf war bereits frühzeitig aus dem Rennen, denn es verlor sein zweites Spiel überraschend gegen den SV Bronn.Ohne Punkte blieb Kreisklassist FC Reichenschwand.

Gruppe 4 (in Gräfenberg)

Die DJK Weingarts war nicht zu schlagen und zog ohne Niederlage in die Endrunde ein. Den zweiten Platz belegte der TSV Gräfenberg, der ein Weiterkommen gegen Weingarts verspielte, denn hier brachten die die TSVler in eigener Halle einen 2:0-Vorsprung nicht über die Zeit. Bezirksligist SC Rupprechtstegen, Serienteilnehmer an der Kreisendrunde, belegte nur den dritten Platz. Das Gleiche gilt auch für die Hallenspezialisten vom SC Uttenreuth, die nur Vierte wurden.
Kickers Erlangen und die DJK Kersbach hatten wenig zu bestellen.

Gruppe 5 (in Eschenau)

Nicht der Bezirksligist ATSV Erlangen sondern der Kreisligist ASV Forth setzte sich durch und zog ohne Niederlage in die Endrunde ein. Überraschend stark spielte der A-Klassist ASV Herpersdorf und belegte den zweiten Platz. Der große Favorit ATSV Erlangen verlor zwar nur ein Spiel, konnte aber auch nur zwei Siege einfahren und musste sich mit dem vierten Platz begnügen. Der Kreisligist Ermreuth verlor gegen Forth und gegen Herpersdorf und hatte somit keine Chance auf ein Weiterkommen. Etwas enttäuscht hat der FC Herzogenaurach, der nur einen Punkt verbuchen konnte.

Gruppe 6 (in Ebermannstadt)

In dieser Gruppe war der Bezirksligist SpVgg Erlangen das Maß aller Dinge und beendete die Zwischenrunde ungeschlagen. Den zweiten Platz belegte der TSV Lonnerstadt, der sich im entscheidenden Spiel den Erlangern knapp geschlagen geben musste. Kreisklassist Weilersbach spielte zwar gegen die SpVgg Erlangen Unentschieden, doch Niederlagen gegen Wimmelbach und Heßdorf II sorgten für das Aus.