In der Gruppenphase hatte der SVT noch mit 1:2 das Nachsehen gegen den Bayernligisten - was letztendlich aber hauchdünn zum Weiterkommen reichte - und auch im Finale gaben die Quecken zunächst den Ton an. Was sich dann aber abspielte, war der Wahnsinn: David Hinrichs markierte mit der ersten Tennenloher Chance das 1:0, und ab da lief alles für den Kreisligisten: Jonas Blauhut, Kevin Lippert und ein von Letzterem abgefälschter Befreiungsschlag, der sich unhaltbar ins Netz senkte, schraubten das Ergebnis auf 4:0 in die Höhe.

Mit dem Pausenpfiff war Patrick Fuchs zwar für den SC Eltersdorf erfolgreich, doch Lippert stellte nach Wiederanpfiff mit einem abgefälschten Schuss den alten Abstand wieder her. Erst danach war der Bayernligist Herr der Lage und kam durch Christian Helmreich, Michael Mirschberger und Tobias Herzners Hackentrick zwei Minuten vor Schluss wieder heran. Doch Tennenlohe, das zuvor schon den FC Großdechsendorf und den TV 48 Erlangen aus dem Turnier geworfen hatte, bewahrte die Nerven, verteidigte gut und rettete sich ins Ziel, wo der Jubel keine Grenzen mehr kannte.

Heftige Gegenwehr

Im Spiel um Platz 3 ging der ATSV Erlangen , der im Halbfinale mit 0:5 gegen Eltersdorf untergegangen war, schnell durch Fath in Führung und beherrschte danach das Geschehen. Stefan Söllner und - kurz nach der Halbzeit - Exner mit dem 100. Tor des Turniers sorgten für klare Verhältnisse. Für den TV 48 Erlangen reichte es nur noch zum Ehrentreffer durch Matthias Lorenzcuk.

Der gastgebende FSV Erlangen-Bruck hatte sich als Vorjahressieger sicher etwas mehr ausgerechnet, zumal er nach der Vorrunde mit zwei deutlichen Siegen und noch ohne Gegentreffer dastand. Aber im Viertelfinale gab es es heftige Gegenwehr vom ATSV Erlangen. Zwar ging der Bayernligist nach spannender, aber torloser erster Halbzeit durch Tim Basener in Führung, doch Fath erzwang mit einem strammen Schuss die Verlängerung, wo er den ATSV in Führung brachte. Dann war es aber wiederum Basener, der mit seinem neunten Turnier-Treffer - das bescherte ihm die Torjäger-Kanone - den 2:2-Ausgleich markierte. Im Neunmeterschießen versagten jedoch zwei Bruckern die Nerven, was das unerwartete Aus für den FSV bedeutete.