Bis hoch in die Regionalliga spielte Christopher Dachwald vom FC Burk seinen Steilpass. Diesen empfängt Dachwalds ehemaliger Teamkollege Mathias Lang, der mittlerweile für den SC Eltersdorf zwischen den Pfosten steht. Der Torhüter hatte im bisherigen Saisonverlauf kein leichtes Spiel, und musste auch im Pokalspiel am Mittwochabend bei der SpVgg Zeckern passen. Der 29-Jährige hofft, dass sein Tam im Kampf um den Klassenerhalt in der Regionalliga Bayern bestehen kann.

Wer hat Sie angespielt?
Lang: Christopher Dachwald. Ihn kenne ich seit unserer gemeinsamen Zeit beim SV Buckenhofen. Wir haben damals in der Bezirksliga eine Wahnsinnssaison gespielt, in der wir lediglich ein Spiel verloren haben und somit mit großen Abstand in die Bezirksoberliga aufgestiegen sind. Wir pflegen immer noch ein gutes Verhältnis. Er ist fußballerisch etwas kürzer getreten und kickt mittlerweile für Burk. Ich schaue ihm aber bei seinen Heimspielen noch immer regelmäßig zu. Zu seiner BOL-Zeit war er in der Innenverteidigung absolut spitze und hat alles, was ging, vom eigenen Tor ferngehalten.

Wie sieht Ihr Laufweg aus?
18 Jahre lang habe ich bei meinem Heimatverein TSV Johannis 83 Nürnberg gespielt. Danach kamen noch drei Jahre beim SV Buckenhofen dazu und mittlerweile spiele ich seit fünf Jahren in Eltersdorf. Herausragend waren natürlich meine Aufstiege: Ein Mal mit den Buckis und zwei Mal mit dem SCE. Wobei man sagen muss, dass mir der Aufstieg in die Bezirksoberliga mit Buckenhofen schon sehr viel bedeutet. Wir hatten damals eine überragende Truppe. Da war einfach alles perfekt und alle haben sich gut miteinander verstanden.

Was erwarten Sie vom Wochenende?
Am heutigen Samstag geht es für uns daheim gegen den SV Seligenporten. Wir müssen unbedingt gewinnen, um da unten rauszukommen. Wir wissen um die Stärken der Gäste, aber zuletzt haben wir sehr hart gearbeitet. Jeden Tag haben wir trainiert, um uns möglichst gut auf das Spiel vorzubereiten. Als Aufsteiger muss man sich natürlich das Ziel setzen, irgendwie die Liga zu halten.
Bislang waren wir eigentlich nie sonderlich schlechter als unsere Gegner, aber durch Dummheiten in der Abwehr bekommen wir immer wieder unnötige Gegentore. Außerdem lassen wir zurzeit im Angriff die größten Chancen reihenweise liegen. Uns fehlt momentan einfach das Glück und daher hoffen wir, dass der Knoten gegen Seligenporten endlich platzen wird.

An wen spielen Sie weiter?
An Sandro d'Antona. Er kickt derzeit bei der SpVgg Erlangen in der Bezirksliga. Wir kennen uns auch noch aus Buckenhofener Zeit und er ist ein überragender Typ, der über die Jahre zu einem meiner besten Freunde gewachsen ist. Sandro ist ein guter Stratege und ein genialer Fußballer. Er ist der Denker und Lenker im Erlanger Spiel.