Bei zeitweise starkem Regen und nur vier Grad Außentemperatur gingen die Fahrer an den Start. Selbst die widrigen Wetterverhältnisse konnten nahezu 150 Teilnehmer nicht abhalten, auch nicht die 15 Starter der RSG, die mit unterschiedlichsten Platzierungen ins Ziel kamen.
Erwähnenswert ist bei den Anfängern in der Klasse U11 der vierte Platz von Marcel Fuhrmann, der hier sein allererstes Rennen bestritt. Mike Reinmann erreichte im Finallauf der U13 bei starker Konkurrenz den fünften Platz. Bei den Lizenzfahrern der RSG sorgten die Ergebnisse für ein Wechselbad der Gefühle. So kam von den sechs Neuen in dieser Gruppe auf der kräftezehrenden Bahn nur Leopold Chaveriat über die Vorläufe bei der Jugend (U17) hinaus und beendete das Rennen mit einem achten Platz. In der U13, der am stärksten besetzten Klasse an diesem Renntag, zogen David Wahl und Nils Kett ins B-Finale ein und schlossen dort als Zehnter und Zwölfter ab.

Hindernisse optimal überwinden


Wochenlang hatten die Herzogenauracher dafür trainiert. "Treten, treten, treten", schallte es dabei über die BMX-Bahn am Welkenbacher Kirchenweg. Unter Anleitung der Coaches Angie Scharl und Peter Römmelt bereiteten sich die Mitglieder der RSG auf die Rennen vor. Gut gelaunt trainierten die Jungs und wenigen Mädels Technik und Kondition. Aufgeteilt in verschiedene Altersklassen befassten sie sich abschnittweise mit den verschiedenen Hindernissen auf der BMX-Rennbahn, um sie optimal überwinden zu können.
Dabei ist eine gute Technik ebenso wichtig wie die entsprechende Kondition, um im Rennen möglichst schnell ins Ziel zu gelangen. Helme, lange Kleidung und Protektoren geben dabei im Falle eines Sturzes Schutz, bringen die Fahrer bei der rasanten Fahrt aber auch gehörig ins Schwitzen. Unter den Helmen wirken die Fahrer hochkonzentriert beim Anfahren der Steps, Doubles und Tables, die nur mit viel Können und einer entsprechend hohen Geschwindigkeit optimal gefahren oder sogar übersprungen werden können.Danach breitet sich meist ein freudiges Lachen auf den Gesichtern aus. Selbst die Kleinsten mit ihren sechs Jahren mühen sich die Bahn auf und ab und sind stolz, wenn sie ihr Hindernis bezwungen haben.

Der zweite Lauf steht an


Schon am Samstag können die Fahrer wieder versuchen,das Gelernte umsetzen. Sie werden dabei vermutlich genauso viel Spaß wie beim Training haben, hoffen aber, dass beim zweiten Lauf der Saison in Fürstenfeldbruck mit genauso wenig Stürzen, aber weniger Regen wieder, ein paar gute Ergebnisse herausspringen.