Nach nur einem Jahr in der Bezirksoberliga muss die erste Badminton-Mannschaft des TSV Röttenbach wieder kleinere Brötchen in der Bezirksliga backen. Nach Abschluss der Hinrunde noch auf Platz 2 gelegen, gelang den Röttenbachern in der Rückrunde nur noch ein einziger Sie. Ein doppelter Punktgewinn im abschließenden Match gegen den TSV Ansbach II hätte in der Endabrechnung Rang 5 bedeutet - damit wäre das rettende Ufer erreicht gewesen. Doch der Verlauf der Partie spiegelte ein wenig die ganze Rückrunde wieder: Einige Matches wurden knapp und unnötig verloren. Nicht immer standen die beiden Leistungsträger Jan Plötzner und Thorsten Barth zur Verfügung und auch die eine oder andere Krankheit oder Verletzung tat ein Übriges. Knackpunkt war wohl das Heimspiel gegen den TSV Lauf, als der sicher geglaubte Sieg noch durch drei enge Drei-Satz-Niederlagen an die Gäste ging.

TSV Röttenbach - TSV Ansbach II 2:6


Anfänglich sah es gut aus für die Gastgeber. Thorsten Barth und André Mönius gewannen ihr Doppel. Jan Plötzner und Leon Fischer waren bis Mitte des zweiten Satzes im Soll, mussten diesen aber abgeben und verloren den dritten Satz in der Verlängerung mit 21:23. Identischer Verlauf im Damendoppel: Satz 1 ging an Röttenbacherinnen Janice Plötzner und Ilona Rachuj, Ansbach glich aber aus und gewann Durchgang 3 mit 23:21.
In der Folge gingen sowohl das zweite und dritte Herreneinzel (Barth und Marcus Mehlich), sowie das Dameneinzel (Rachuj) verloren. Dabei wurden weitere drei Sätze in der Verlängerung verloren - zudem unterlag Mehlich im Entscheidungssatz mit 19:21. Das Mixed mit André Mönius und Petra Ira auf Röttenbacher Seite war ebenfalls eine klare Angelegenheit zugunsten der Gäste. Als die Niederlage bereits feststand, verkürzte Jan Plötzner mit einem 21:10/21:19 zum Endstand von 2:6.
Fazit: Der Abstieg hätte nicht sein müssen. Allerdings war die Liga derart ausgeglichen, dass jeder unnötige Punktverlust in der Tabelle doppelt bestraft wurde. Sportlich klafft zwischen den Ex-Regionalligaspielern (Plötzner, Barth) und dem Rest der Mannschaft noch eine zu große Lücke, so dass von hier nicht immer die nötigen Punkte für den Klassenerhalt beigesteuert werden konnten.

Jugendarbeit trägt Früchte


Auf der anschließenden Hauptversammlung wurde die gesamte Abteilungsleitung um Jan Plötzner einstimmig im Amt bestätigt. Die Jugendarbeit in der Abteilung hat in dieser Saison etliche Früchte getragen. Meisterschaften und einige Top5-Platzierungen auf Bezirks- und Regionalranglistenturnieren belegen dies.