Die Läufer des FSV Großenseebach zeigen ihre gute Frühjahrsform. Auf den unterschiedlichsten Strecken gingen die FSV-Athleten an den Start, doch vor allem Brigitte Bärnreuther glänzte mit ihren Erfolgen. Für die Damen begann die Wettkampfsaison beim Neuhauser Straßenlauf mit einem zweiten Platz in der Mannschaftswertung. Elisabeth Beer (51:48 Minuten/Platz 2 W60), Brigitte Bärnreuther (48:51/Platz 2 W55) und Gudrun Brosig (48:36/Platz 3 W45) liefen dabei in der Wertung zur mittelfränkischen Meisterschaft nach vorne. Derweil gelang es Abteilungsleiter Jochen Brosig als Dritter in der Altersklasse M50, nach langer Verletzungspause wieder an seine alte Form anzuknüpfen.
Nur einen Tag später ging Brosig beim Down-Syndrom-Marathon in Fürth über die zehn Kilometer an den Start, wo ein 1,3 Kilometer langer Rundkurs auf den FSV-Läufer wartete.
Zwei Sambabands, das engagierte Showprogramm und die vielen Zuschauer an der Strecke machten die Veranstaltung zu einem Erlebnis. Der Höhepunkt für die Teilnehmer war die Zuschauergasse in der "grünen Halle". Sie sorgte wieder einmal für Gänsehaut pur. Brosig kämpfte sich von hinten durch das Feld nach vorne und lief als Gesamtvierter über die Ziellinie.
Auch beim Winterwaldlauf in Erlangen waren die FSV-Läufer nicht aufzuhalten. Elisabeth Beer siegte in der Altersklasse W60 deutlich, und auch Bärnreuther machte mit Platz 2 (W55) erneut auf sich aufmerksam. Bei den Großenseebacher Herren sorgten Leon Terentiv (1:08:15 Stunden/15 Kilometer) und Harald Fischer (46:19 Minuten/Platz 4 W60/10 Kilometer) für gute Zeiten.
In Ramsthal ging mit Bärnreuther, Harald Fischer, Helmut Rösch und Terentiv ein FSV-Quartett an den Start. Etwas kühl, aber sonnig zeigte sich das Saalethal. Gleich zu Anfang galt es, 150 Höhenmeter zu überwinden. Fischer und Rösch entschieden sich für die zehn Kilometer-Strecke, was jeweils einen Platz auf dem Treppchen zur Folge hatte. Während Fischer 45:53 Minuten brauchte (Platz 2 M60), meldete sich Helmut Rösch in 42:04 Minuten als Dritter bei den M50 ins Wettkampfgeschehen zurück. Beim Powerwalking über 21 Kilometer war Terentiv nicht zu schlagen (Platz 1/2:24:13 Stunden).

Außergewöhnliche Läufe

Für eine besondere Leistung sorgte abermals Bärnreuther, die sich an der Halbmarathonstrecke versuchte - mit Erfolg. Nach 1:53:44 Stunden kam sie als erste Läuferin der W55 ins Ziel. Es war ihr 200. Podestplatz im 230. Rennen. Eine beeindruckende Quote. "Brigitte setzt Maßstäbe in unserem Langstreckenteam", lobte Brosig. Außergewöhnliche Laufveranstaltungen wie der Kaisermarathon in Söll, der Wörthersee Trail, der Pacific Coast Trail Run oder der Marathon über die Chinesische Mauer mit 18 337 Stufen gehören für Bärnreuther fest in den Jahreskalender.