Mit einem überzeugenden 55:41-Erfolg kamen die Bayernliga-Basketballerinnen der TSH aus Neumarkt zurück. Damit etablieren sie sich in der Spitzengruppe der Bayernliga Nord.

Bayernliga Nord

Baskets Neumarkt - TS Herzogenaurach 41:55

Der Spielbeginn gestaltete sich auf beiden Seiten relativ zäh. So stand es nach fünf Spielminuten lediglich 4:4. Danach legten sich insbesondere Yvonne Schauf und Raluca Chioran ins Zeug, netzte zweimal von der Dreipunktlinie und führten ihr Team zu einer 16:8-Viertelführung.

Standing Ovations für den Gast

Auch im zweiten Durchgang setzten die Herzogenauracher ihren unterhaltsamen Spielstil fort. Mit intensiver Verteidigung und schönen Fast Breaks auf der Gegenseite verzückten sie die Augen der wohlwollenden Neumarkter Zuschauer, die sogar einige Male zu Ovationen für die Herzogenauracherinnen verleitet wurden. Haupt-Nutznießerin der Ballstafetten war Regine Brox, die allein in diesem Viertel acht Punkte erzielte und die TSH zu einer 31:13-Halbzeitpause führte.

Im dritten Abschnitt kamen die Gastgeberinnen zunächst etwas auf, da sich Tatjana Weber - mit 18 Punkte die Topscorerin der Partie - ein Herz fasste und immer wieder mit viel Elan zum Korb zog. Doch nachdem sich die Neumarkterinnen auf 31:20 herankämpften, schalteten die Shorthorns eine Gang höher und erstickten fortan sämtliche Neumarkter Offensivbemühungen im Keim. Sie sollten das restliche Viertel keinen Punkt mehr auf die Anzeige bringen. Die TSH erzielte zehn Zähler.

Empfehlung der Jugend

Im letzten Viertel war Ergebnisverwaltung angesagt, denn die Gastgeberinnen stellten ihre Bemühungen, den Vorsprung noch einmal zu verkürzen, sukzessive ein. Bei den Shorthorns kamen alle Spielerinnen zum Einsatz und trugen sich auf dem Scoringbogen ein. Die Nachwuchsspielerinnen um Julia Volk und Julia Wittmann zeigten einige sehenswerte Aktionen und empfahlen sich so für weitere Einsätze.

"Wir haben heute nach der etwas verschlafenen Anfangsphase ein durchweg gelungenes Spiel gezeigt. Positiv ist, dass wir als Team agieren, was auch unser ausgeglichenes Scoring zeigt", sagte Trainer Markus Schönmüller. "Derzeit ist es fast egal, wer auf dem Parkett steht: Jede bringt ihre Leistung. Genau so soll Teamsport sein und so können wir zufrieden aus den ersten beiden Saisonspielen gehen."

TSH: Simon (2), Volk (4), Wittmann (2), Angerstein (2), Chioran (13), Hartz (12), Distler (9), Schauf (3), Brox (8).