Spaziergänger fanden gegen 14 Uhr die Leiche und verständigten die Polizei. Während der Bergung der toten Frau musste der Schiffsverkehr unterbrochen werden. Zur Klärung der genauen Todesursache ordnete die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth, Zweigstelle Erlangen, eine Obduktion an, die noch im Laufe des Abends durchgeführt wurde. Auf Grund des Obduktionsergebnisses ermittelt die Kripo Erlangen wegen des Verdachts eines Tötungsdeliktes.

Die Leiche konnte zwischenzeitlich identifiziert werden. Es handelt sich um eine 56-jährige Frau aus Erlangen. Der Sohn der Toten hatte bei der Polizeiinspektion Erlangen-Stadt Anzeige erstattet, weil er seine Mutter vermisst hatte. Beim Abgleich bestätigte sich der Verdacht, die Frau wurde von ihrem Sohn zweifelsfrei wiedererkannt.

Wegen der Todesursache ermittelt die Kriminalpolizei Erlangen weiterhin in alle Richtungen.

Beschreibung der Toten:

160 cm groß, schlank, am Oberkörper mehrere Operationsnarben, lange braune Haare am Hinterkopf mit einer Brosche hochgesteckt, bekleidet mit einer schwarzen wattierten Jacke, einem geblümten Pullover, schwarzen Leggins, darüber ein kurzer schwarzweiß gemusterter Rock und schwarze Lederstiefel. An den Fingern trug sie Ringe, um den Hals eine Kette mit Kreuzanhänger und an den Ohren Modeschmuckhänger.

Zeugen die im Bereich des Main-Donau-Kanals zwischen Schleuse Kriegenbrunn und Schleuse Erlangen verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten sich an den Kriminaldauerdienst Mittelfranken rund um die Uhr unter der Telefonnummer 0911 2112 - 3333 zu wenden. pol