Gemeinsame Plattform der Zusammenarbeit werde der bereits im Dezember gegründete Forschungsverbund "Campus Future Energy Systems" sein. Siemens will innerhalb von drei Jahren einen zweistelligen Millionenbetrag in das Projekt investieren. Zudem werde die fränkische Uni in die Gruppe von acht Spitzenuniversitäten aufgenommen, mit denen weltweit bevorzugt zusammengearbeitet werde.

Auch weitere Institutionen, wie zum Beispiel die Helmholtz-Gemeinschaft, werden laut Mitteilung in die Forschung eingebunden. Die Ergebnisse sollen bis zur Marktreife gebracht und dann in das Siemens-Portfolio übernommen oder in Start-Up-Firmen ausgegründet werden.

Der Elektrokonzern plant in Erlangen auch den neuen "Siemens Campus". Schrittweise soll bis 2030 eine moderne Arbeitswelt für tausende Beschäftigte entstehen, für den Neubau sind rund 500 Millionen Euro veranschlagt. Siemens-Chef Joe Kaeser hatte dem Elektrokonzern einen tiefgreifenden Umbau verordnet. Er will das Unternehmen auf die zukunftsträchtigen Themen Elektrifizierung, Automatisierung und Digitalisierung ausrichten.