Zugegeben, es ist nicht jedermanns Sache, sich bei Wind und Wetter eine gelbe Warnweste anzuziehen und kritische Stellen an Schulwegen in den Gemeinden abzusichern. Gleichwohl sei es "unsere selbstverständliche Pflicht, alles zu tun, um Leben und Gesundheit der Kinder zu schützen", erklärte Wolfgang Gerstberger, Vorsitzender der Gebietsverkehrswacht Herzogenaurach.

Und deshalb waren die Schulweghelferinnen aus dem Raum Herzogenaurach zu einer Ehrung eingeladen.

Emil Zehner, der Leiter der Polizeiinspektion Herzogenaurach, hatte nur lobende Worte für den freiwilligen Dienst übrig. "Sie haben einen großen Anteil daran, dass wir keine ernsten Schulwegunfälle mehr zu verzeichnen haben."

Die wichtigste Aufgabe der zurzeit rund 55 000 Schülerlotsen und Schulweghelfer in Deutschland ist es, vor allem die jungen Schulkinder auf ihrem Schulweg an Gefahrenstellen sicher über die Straßen zu führen. Vieles habe sich im Lauf der Zeit geändert, die Ziele aber sind die gleichen wie vor gut 50 Jahren.


In Herzogenaurach gibt es Schulweghelferinnen seit dem Schuljahr 1994/1995. Geehrt wurde hier Andrea Schneider, Schulweghelferin seit 1998 und seit 2002 Betreuerin in Niederndorf. In den Ortsteilen Haundorf/Niederndorf erfolgte die Gründung 1993/1994. Es wurden ausgezeichnet Angela Wacker, Schulweghelferin und Betreuerin seit 1999/2000, sowie die Schulweghelferinnen Helene Gruß (seit 2000), Inge Kräck (seit 2000) und Mathilde Drechsler (seit 2001).

In Großenseebach wurde die Gruppe der Schulweghelferinnen 1993 gegründet. Dorothea Strößner ist Schulweghelferin seit 1994 und Betreuerin bis 2011. Gedankt wurde außerdem
Hilde Borel, Schulweghelferin von 1994 bis 2011, Doris Hermanns, Schulweghelferin von 1999 bis 2009, und Elke Seyb, Schulweghelferin seit 2001.

In Weisendorf wurde die Gruppe 1991 gegründet. Christine Krumm-Paulus und Herta Burkart sind Schulweghelferinnen schon seit Gründung und seit 1993 auch Betreuerinnen. Weitere ausgezeichnete Schulweghelferinnen sind Petra Engels (seit 2001), Ingrid Holzner (seit 2001) und Martine Michl (seit 2001).


Einen ausführlichen Bericht lesen Sie im Fränkischen Tag