Von Bürgern wurde am Ostersamstag gegen 21.30 Uhr mitgeteilt, dass in Herzogenaurach auf dem Fußweg zwischen Langenzenner Straße und Kirchweihgelände trotz der späten Stunde Straßenarbeiten durchgeführt werden, berichtet die Polizei.


Bier statt Arbeit



Die Streife der Polizei Herzogenaurach konnte tatsächlich vor Ort eine Wacker-Rüttelplatte in gestartetem Zustand feststellen. Wenig später kam ein junger Mann zur Örtlichkeit um eine dort deponierte Tasche mit Bier aus dem Gebüsch zu holen.

Auch seine beiden "Mitarbeiter" trafen wenig später an der "Baustelle" ein, berichtet die Polizei weiter. Eine Überprüfung ergab, dass es sich bei den drei Personen um einen Schüler, einen derzeit Arbeitslosen sowie einen Maler handelte.
Keiner der drei hätte also die nötige Qualifikation für die Durchführung der Arbeiten nachweisen können.

Nachdem an den Osterfeiertagen bekanntlich ruhestörende Arbeiten nicht ohne weiteres erlaubt sind, wurden diese eingestellt und die Rüttelplatte durch die Polizei ausgeschaltet.

Ob durch das Einschalten der Rüttelplatte ein Schaden entstanden ist, muss noch durch die verantwortliche Fachfirma nach den Osterfeiertagen festgestellt werden.

Die Kosten sowie eine entsprechende Anzeige werden dann auf die verhinderten "Bauarbeiter" zukommen, heißt es im Polizeibericht abschließend.