Das Wetter war blenden am Familientag des Schillerplatzfests in Höchstadt. Die Organisatoren haben es aber auch nicht anders verdient. Allen voran die Wirtsleute vom "Blauen Löwen". Auch die Mitarbeiter der am Schillerplatz anliegenden Geschäfte standen mit vollem Engagement hinter diesem Fest. Es war schwer, den Blauen-Löwen-Wirt Markus Götschel ausfindig zu machen, so viel war er unterwegs. Er hielt alle Organisationsfäden fest in der Hand.


Alle zogen an einem Strang

Götschel betonte jedoch auch, dass es unmöglich wäre, solch ein schönes Fest zu organisieren, wenn nicht jeder der ansässigen Geschäftsleute und ihrer Mitarbeiter voll mitgezogen hätte.
"Viele meiner Gäste sind mir zu Freunden geworden." Was kann man Schöneres aus dem Mund eines Gaststättenwirtes hören?

Wer die "Unkenrufe" einiger Bürger noch im Ohr hat, als der Brückenabriss und ihr Neubau ins Gespräch kamen, freut sich ganz besonders über den Ideenreichtum und das ehrenamtliche Engagement der Höchstadter Geschäftswelt.

Viele der Schillerplatz-Geschäftsleute drückten ihre Hoffnung aus, dass man dieses Fest im nächsten Jahr und überhaupt über die Brückensanierung hinaus unbedingt weiterführen solle.

Am Familientag des Schillerplatzfestes spürte man die Freude, wie Alt und Jung die angebotenen Aktionen angenommen haben. Ob es die fantasievolle Robinson-Spurensuche beim TUI-Reisebüro war, am Glücksrad des "TV-Centers", beim Schminken und beim Fingernägel-Bemalen der Firma Seubert, an der Kaffeetafel von Bäckermeister Fumy - überall spürte man Begeisterung.

Das Interesse aller Kinder zog ab 14 Uhr der Zauberer Manolo mit seinen Tricks auf sich. Beim Figurengestalten aus Luftballons standen alle Kinder Schlange. Der "Blaue Löwe" hatte sein Speise-Angebot auf das Schillerplatzfest ausgerichtet.

Auch der Weißwurst-Frühschoppen wurde gut angenommen. Dafür sorgte nicht zuletzt auch der Fan-Stammtisch des HEC.