Der Technologiekonzern Schaeffler will mit dem Abbau von 500 Stellen und einer Effizienzsteigerung seine schwächelnde Industriesparte wieder auf Kurs bringen. Betroffen seien Mitarbeiter in Verwaltung und Vertrieb an den Standorten Herzogenaurach und Schweinfurt, aber auch an anderen europäischen Standorten, berichtete ein Schaeffler-Sprecher am Donnerstag. Im ersten Halbjahr boomte dagegen die Autosparte des Konzerns dank des gutlaufenden Geschäftes mit den Automobilherstellern.

Die Neuausrichtung der Industriesparte soll bis 2017 umgesetzt sein. Kündigungen seien nicht geplant, hieß es. Vielmehr sollen den Betroffenen Arbeitsplätze in der Autosparte angeboten werden. Die übrigen Stellen würden sozialverträglich abgebaut.