Mit dem ersten Zug gegen den Vorsitzenden des Herzogenauracher Schachclubs, Horst Habermann, eröffnete die zweite Bürgermeisterin Meisterschaft im Raum des Kunst- und Kulturvereins.
"Der Zug wird selbstverständlich wieder zurückgenommen und ist nur fürs Fernsehen und für die Presse", so Habermann, nachdem Schroff zugab, gegen die Jugendlichen wohl chancenlos zu sein.

Nach den Eröffnungsreden der Bürgermeisterin, des Vorstandes und des Turnierleiters Herbert Baier, "bitte Handys ausschalten und die Besucher möchten bitte nicht sprechen und sich auf leisen Sohlen bewegen", war nur noch das Ticken der Schchuhren zu hören und im Raum herrschte gespannte Aufmerksamkeit.

Anlässlich des 100-jährigen Bestehens des Schachclubs 1911 kamen die besten bayerischen Jugendlichen nach Herzogenaurach unter 18 Jahren nach Herzogenaurach und um den Titel zu kämpfen. Den Spielern wurde ein eigener fester Vorrat an Bedenkzeit zugestanden. Wer seine Zeit aufgebraucht hatte, ohne die Partie beenden zu können, hatte verloren. Die Bedenkzeitvorgaben können sehr unterschiedlich ausfallen: Stehen beim Turnierschach für jeden Spieler mehrere Stunden zur Verfügung, waren es beim bei der Jugendschnellmeisterschaft typischerweise 30 Minuten und die Partien zogen sich über den ganzen Tag.

Gespielt wurden sieben Runden nach dem Schweizer System, mit einer Bedenkzeit von 30 Minuten, bevor an die Sieger die Pokale übergeben wurden.

Einen ausführlichen Bericht und den Ausgang des Turniers lesen Sie im Fränkischen Tag.

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