Den Universitätskliniken im Freistaat geht das Geld aus. Von den fünf bayerischen Unikliniken schreiben bereits drei, die beiden Münchner Unikliniken sowie das Regensburger Klinikum, rote Zahlen. Einzig in Würzburg und Erlangen konnten die beiden Krankenhäuser mit der höchsten medizinischen Versorgungsstufe im Jahr 2013 noch mit einer schwarzen Null arbeiten. In Erlangen wies der Direktor der medizinischen Klinik für Hämatologie und internistische Onkologie, Andreas Mackensen, in einem Pressegespräch allerdings darauf hin, dass auch in Erlangen für 2014 erstmals mit einem Defizit gerechnet werden müsse. "Wir stehen finanziell mit dem Rücken zur Wand", so der Klinikchef. In Erlangen rechnet man in den kommenden Jahren mit einem Defizit in zweistelliger Millionenhöhe.

Die Gründe: Die Kosten für Personal, Medikamente, medizintechnische Einrichtungen und Energie steigen seit Jahren kontinuierlich an.