Maierl und Feeß traten im Vorprogramm der französischen Filmkomödie: "Ziemlich beste Freunde", der Regisseure Olivier Nakache und Éric Toledano auf. Der Film aus dem Jahr 2011 mit den beiden Hauptdarstellern Francois Cluzet und Omar Sy läuft derzeit sehr erfolgreich in den deutschen Kinos.

Dass der Film beim Publikum ankommt, zeigte auch der Besuch im Schlosshof, sogar aus dem Kulturamt wurden die Bürostühle ins Freie gebracht. "Ich glaub es nicht, die Schlange hin zum Marktplatz reißt überhaupt nicht ab", freute sich Helmut Biehler und ließ weitere Stühle holen.

Im Film schließt der reiche, querschnittsgelähmte Philippe Freundschaft mit dem gerade aus dem Gefängnis entlassenen Driss. Dadurch ändert sich für beide das Leben. Dazu passt das Schicksal von Christian Feeß. Sein Leben änderte sich 1999, es war ein Kopfsprung bei Dunkelheit in einem Badesee. "Es war meine eigene Dummheit, es war niemand Schuld", erklärte der querschnittsgelähmte Feeß zurückblickend. Die Folge des nächtlichen Badeausfluges: Bruch des siebten Halswirbels und inkomplette Querschnittslähmung.


"Anderen ging es noch viel schlechter"



Der Rollstuhltänzer lacht viel und gern, selbst wenn er von den Monaten nach dem Unfall erzählt. "Ich habe im Krankenhaus und bei der Reha Leute gesehen, denen ging es noch viel schlechter als mir, ich konnte meine Arme und Hände gebrauchen, fühlte Beine und Füße, das gab mir Mut", erzählte Feeß. Damals haben ihm die Physiotherapeuten, die Familie und die Freunde viel geholfen, "ich bin in kein Loch gefallen und ich fühle mich ganz gut", schmunzelte der Forchheimer.

Während der Schulzeit besuchte er einen Tanzkurs, aber ihm wurde geraten, sich doch eine andere Freizeitbeschäftigung zu suchen. So spielte der bekennende Club-Fan in seiner Freizeit Fußball.

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