Realschulleiter Ulrich Langer ist stolz auf seine Abschlussklassen in diesem Jahr: Immerhin haben 17 Prozent der Prüflinge eine Eins vor dem Komma stehen. Gerade in diesem außergewöhnlichen Schuljahr eine tolle Leistung.

Die drei besten Absolventinnen wurden in einer kleinen Extra-Feier geehrt: Johanna de Jonge, Louisa Kübler (beide 1,36) und Vanessa Lenz (1,42) durften besondere Auszeichnungen entgegennehmen und wurden von Bürgermeister German Hacker und Landrat Alexander Tritthart beglückwünscht. Die feierliche Entlassung aller Schüler mit Zeugnisübergabe fand anschließend in den einzelnen Klassen statt, um die Eltern nicht ausschließen zu müssen.

Die guten Ergebnisse - trotz vier Wochen schulfrei - seien den engagierten Lehrkräften zu verdanken, hängen aber wohl auch mit der Halbierung der Klassen zusammen, vermutete Langer in seiner Ansprache. Natürlich dürften auch Fleiß und Zielstrebigkeit der Schüler nicht außer Acht gelassen werden.

Etwa die Hälfte der 145 Absolventen beginnt nun eine Ausbildung, 50 wollen auf der Fachoberschule weiterlernen, zehn Schüler wagen sich auf das Gymnasium, an eine Fachschule oder Fachakademie. Der Rest ist noch unentschlossen, plant ein Freiwilliges Soziales Jahr, einen Auslandsaufenthalt oder ein Berufsvorbereitungsjahr.

Die Schulleitung gab den Abschlussschülern noch einen Rat mit: "Wir sollen nicht gegeneinander leben, auch nicht nebeneinander, sondern miteinander und füreinander." vs