Am Wochenende waren zwei Fernfahrer mit ihren Lastzügen in der Rastanlage Aurach-Nord gestrandet und verbrachten dort den Lkw-freien Sonntag.

Da sie laut Angaben der Verkehrspolizei Erlangen nichts Besseres mit sich anzufangen wussten, setzten sie sich zusammen, plauderten und tranken Bier und Wodka. Als beide weit jenseits der 2 Promille angelangt waren, tauchten die ersten Kontroversen auf und als sie auf das Thema "Frauen" zu sprechen kamen, driftete die bisherige Einigkeit endgültig auseinander.

Als der eine gehen wollte, schnappte sich der andere den freigewordenen Hocker und warf ihn seinem Kollegen hinterher. Der Getroffene schubste daraufhin seinen Kontrahenten, der wohl aufgrund seiner Alkoholisierung stürzte. Bis er sich wieder aufgerappelt hatte, war der andere in seinen Lkw gestiegen und schlief sofort ein.
Der Rachedurst des Gestürzten war jedoch noch nicht gestillt, weshalb er sich einen Unterlegkeil schnappte und damit auf einen Außenspiegel am Lkw seines Kollegen einschlug.

Da es erst 15 Uhr war und deshalb genügend Reisende zu Zeugen der Auseinandersetzung wurden, wurde schließlich die Erlanger Verkehrspolizei gerufen. Die Beamten nahmen die Daten für die gegenseitige Körperverletzung und die Sachbeschädigung auf und schickten dann beide Streithähne zum Ausnüchtern in die Schlafkojen.