Am Montag waren beide Parteien beim Notar, der Verkauf der Puma-Immobilie in der Würzburger Straße in herzogenaurach ist unter Dach und Fach. Das bestätigten Ulf-Santjer, Unternehmenssprecher bei Puma, und Christoph Bauer, Vertriebsleiter beim Käufer, am Donnerstag auf Anfrage von inFranken.de.

"Die P&P-Gruppe hat unser Grundstück am Gründungssitz in der Würzburger Straße 13 erworben", sagte Santjer. Mit dieser Maßnahme liege das Unternehmen auch komplett im Plan. Denn im ersten Quartal 2018 soll der Umzug der Belegschaft aus der Innenstadt in den Neubau an der Nordumgehung erfolgen. Der soll bis zum Jahresende 2017 fertig werden.

Mit den gut zehntausend Quadratmetern Fläche hat der Fürther Immobilienentwickler P&P verschiedene Pläne. Der aus dem Jahr 1986 stammende Altbau soll saniert werden. Dort könnte man sich Wohnen vorstellen, sagte Bauer. Und für den neueren Teil, den Glasbau, würde sich sich eine gewerbliche Nutzung anbieten.


Diskussion über Rathaus

Der Investor ist nach Bauers Aussage spezialisiert auf die Umwidmung von Immobilien. Der Altbau aus den 80-er Jahren umfasst eine Fläche von 5800 Quadratmetern, der Neubau ist 4600 Quadratmeter groß. Bis zum Umzug der Belegschaft werden die Gebäude weiterhin an Puma vermietet, sagt der P&P-Vertriebsleiter.

Die Puma-Immobilie war in den letzten Wochen verstärkt in den Fokus der Diskussionen in Herzogenaurach gerückt. Und zwar als mögliche Alternative für den Neubau eines Rathauses durch die Stadt Herzogenaurach. In einem Pressegespräch hatte die CSU-Fraktion diese Option vor Wochen erneut ins Spiel gebracht. Am Mittwoch antwortete Bürgermeister German Hacker (SPD) nun ein weiteres Mal mit einer Stellungnahme und betonte, dass die alte Puma-Verwaltung nicht geeignet gewesen wäre. Jetzt ist das auch offiziell vom Tisch. Denn Hacker berichtet erstmals auch davon, dass die Firma ihre Immobilie inzwischen veräußert habe.