Die 150. Ausgabe des Monatsmagazins "Schaufenster" im Dezember hatte es in sich. Nämlich Postkarten die, wenn sie kräftig gerubbelt wurden, nach Lebkuchen dufteten und die weihnachtlichen Düfte in alle Welt tragen sollten.
Die Förder- und Werbegemeinschaft (FöWe) wollte mit der Aktion "Eine Postkarte für die Welt" erreichen, dass der Name Herzogenaurach in die Welt hinausgetragen wird. Der Clou: Die Karte sollte auch wieder zurück kommen. Über 120 Karten fanden wieder den Weg zurück und landeten wieder bei Herzocity im Briefkasten. Es war wirklich erstaunlich, wo diese Karten überall zur Post gegeben wurden.
Sie wurden in Australien ebenso abgeschickt wie aus dem Sudan, Namibia und aus dem nahen und fernen Osten. Interessant auch, wie die Karten in die fernen Länder kamen. So wurden die Weihnachtskarten der privaten Post ebenso beigelegt wie der Firmenpost oder wurden zum Auslandssemester mitgenommen.
Auch den Weihnachtspäckchen an Gastfamilien wurden die nach Lebkuchen duftenden Karten aus Herzogenaurach beigelegt.
Drei Karten, die den weitesten Weg zurückgelegt hatten, gab es im Reformhaus von Ursula Dorweiler nun je ein "Herzo Monopoly". Gleich drei Karten kamen aus dem 18 460 Kilometer entfernten Neuseeland und Katharina Rauh, Georg Schnabel und Matthias Jaszbereny wurden von Ruthild Schrepfer und Christian Kindler hierfür mit dem Herzogenauracher Spiel belohnt.