Wie mit der gestrigen Pressemeldung Nr. 1254 berichtet, werden zahlreiche Einwohner Mittelfrankens von einer Welle betrügerischer Telefonanrufe heimgesucht. Bis zur Mittagszeit registrierte die Einsatzzentrale über 30 mitgeteilte Betrugsversuche. Ein räumlicher Schwerpunkt ist dabei in Erlangen-Bruck erkennbar.

Die Häufung der Anrufe deutet darauf hin, dass die Täter Geldabholer im näheren Bereich der angerufenen Personen bereitstehen haben. Denn da die betrügerischen Anrufer selbst häufig aus dem Ausland agieren, brauchen die Banden immer auch Mittäter in der Nähe des Wohnortes der Betrogenen. Die Abholer reisen meist eigens für die Taten an und warten darauf, dass ein betrügerischer Anruf aus Sicht der Kriminellen erfolgreich verläuft.

Das Polizeipräsidium Mittelfranken warnt daher aktuell vor Straftätern, die das vorhandene Vertrauen der Bürger in die Polizei für ihre Betrügereien ausnutzen und gibt folgende Verhaltenstipps:

- Sprechen Sie mit Angehörigen über Gefahren durch betrügerische Telefonanrufe.

- Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Legen Sie einfach auf.

- Die Polizei wird Sie niemals um Geldbeträge bitten oder nach ihren Vermögensverhältnissen ausfragen.

- Gehen Sie nicht auf Telefonate ein, die Sie ungewollt erhalten.

- Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen Verhältnissen preis.

- Übergeben Sie niemals Geld oder Schmuck an unbekannte Personen.

- Nutzen Sie die Möglichkeiten Ihrer Telefonanlage oder Ihres Telefonanbieters zum Sperren unliebsamer Anrufe (z.B. Verhinderung von Telefonaten aus dem Ausland).

- Wenn Ihre Telefonnummer nicht in öffentlichen Verzeichnissen stehen soll (z.B. dem Telefonbuch), dann lassen sie die Nummer dort löschen.

- Seien Sie aufmerksam, wenn in Ihrer Nachbarschaft ältere Menschen leben. Sprechen Sie mit ihnen über dieses Phänomen.

- Melden Sie verdächtige Anrufe umgehend der Polizei. Scheuen Sie sich nicht davor, den Polizeinotruf unter der 110 zu wählen, wenn Ihnen etwas verdächtig vorkommt.

Weiterhin bittet die Polizei Bankangestellte darum, Senioren bei auffällig hohen Geldabhebungen auf die Betrugsmaschen hinzuweisen oder gleich die Polizei zu verständigen.

Stefan Bauer

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