Am Montagvormittag zog die Erlanger Verkehrspolizei auf der A 3 zwei marode Lkw aus dem Verkehr.

Die erste Fahrt endete bereits 7.30 Uhr zwischen Schlüsselfeld und Höchstadt. Der 40-jährige Lkw-Fahrer befand sich mit seinem Lkw auf der Fahrt von Frankfurt nach Italien. Einer der Hinterreifen an dem 7,5-Tonner war derart abgefahren, dass nicht nur die Lauffläche, sondern sogar bereits der Stahlgürtel, der den Reifen zusammenhält, abgefahren war.


Verrostete Bremsscheiben, nutzlose Stoßdämpfer

Für ihn ging es ebenso schnurstracks in die nächste Werkstatt, wie für einen 26-jährigen Fahrer, der um 09.45 Uhr zwischen Höchstadt und Erlangen gestoppt wurde. Der Kraftfahrer, der für eine türkische Spedition unterwegs war, war mit einer völlig ungebremsten Achse unterwegs. Die Bremsscheiben waren verrostet, was bewies, dass dieser gefährliche Zustand nicht neu war.

Der Fahrer gab schließlich auch zu, dass er den Schaden bereits gemeldet hatte, dem Spediteur der Profit jedoch wichtiger war, als die Sicherheit.

Die Beamten begleiteten den Betroffenen in die Werkstatt, wo sich noch mehr Mängel zeigten. Die Stoßdämpfer an der Hinterachse waren auf einer Seite wirkungslos und auf der anderen Seite locker.

Beide Betroffene durften erst nach erfolgten Reparaturen weiterfahren. Sowohl sie als auch die Speditionen werden mit Bußgeldern von mehreren hundert Euro rechnen müssen.