Zentbechhofen/Unterstürmig — Wie kommt der Strom in die Steckdose? Welche Früchte sind im Mai reif? Warum kann eine Taschenlampe ein Auto zum Fahren bringen? Energie und Umwelt gehört zum Alltag einfach dazu - auch im Kindergarten. Das Bildungsprojekt "Leuchtpol" setzte seine Fortbildungsreihe für Erzieherinnen fort und war zu Gast in der Umweltstation Lias-Grube Unterstürmig. Dort präsentierten die Teilnehmer am Abschlusstag ihre eigenen Projekte, die sie bei einer Praxisaufgabe in den jeweiligen Kindertagesstätten umgesetzt haben.

Alles zum Thema "Wasser"


Maria Herlitschke vom katholischen Kindergarten St. Johannes in Zentbechhofen hat an der Fortbildung teilgenommen. Laut einer Pressemitteilung wählte sie als Praxisaufgabe das Thema "Wasser". Gemeinsam mit den Kindergartenkindern erforschte sie, wo es auf der Erde überall Wasser gibt.

Sie erkannten auch, wie wichtig das Element für Mensch, Tier und Pflanzen ist. Gemeinsam lernten sie mit dem Wassertröpfen "Plock" den Kreislauf des Wassers kennen.

"Ich war überrascht, dass sogar die Dreijährigen das verstanden haben", erzählt die 34-jährige Kinderpflegerin. Die Fortbildung hat sie animiert, auch komplexe Themen anzugehen, an die sie sich vorher nicht herangewagte. "Man denkt selber intensiver nach und kann dadurch vieles besser weitergeben", ist Herlitschke von der Leuchtpol-Konzeption überzeugt.

Das bundesweite Bildungsprojekt hat es sich zur Aufgabe gemacht, Bildung für nachhaltige Entwicklung am Beispiel von Energie und Umwelt schon in den Kindergärten zu verankern. Die Fortbildung ist kostenfrei.