"Wir vermissen den Schatten", sagt Irka Thiele. Wenn es wieder heißer wird, dann sei das einfach nicht mehr angenehm in der prallen Sonne, meint die Mutter der zweijährigen Alia und schlägt vor, doch ein paar Sonnensegel aufzustellen.

Ihr Töchterlein indes mag die Schuhe nicht mehr ausziehen, um den Hügel zu den Spielgeräten empor zu steigen. Woran liegt's? Als Belag dort wurden Holzspäne verwendet. Als das Kind dort barfuß lief, habe es mit "Aua aua" reagiert, sagt die Frau. Diese Hackschnitzel seien aber nicht nur unangenehm für die Füße, sondern auch noch teilweise gefährlich, weil man sich Spreißel einziehen könne, ergänzt sie. Ihre Freundin Stephie Neukam pflichtet ihr bei. Ihre dreijährige Tochter Emily habe da ähnlich reagiert. "Da war nichts mit barfuß laufen", sagt sie. Und noch etwas vermissen die beiden Frauen.
"Früher gab's da so einen tollen Geheimgang", berichten beide.

Die Verschiebung der Spielplatzfläche um etwa 20 Meter war nötig geworden, um die Fläche für ein neues Hort-Gebäude frei zu machen, berichtet Bürgermeister Hacker. Die meisten Spielgeräte, wie zum Beispiel die Kletterburg, wurden erneuert. Die Gesamtkosten betragen rund 70 000 Euro. Die beiden neuen Hortgruppen sollen bis September 2015 bezugsfertig sein.