Darauf haben viele Landkreisbewohner der Gemeinden Eckental, Uttenreuth und Kalchreuth schon lange gewartet: Der neue Geh- und Radweg entlang der Kreisstraße ERH 33 von der Minderleinsmühle bis vor zur Staatsstraße 2243 ist nach sechs Monaten Bauzeit für den Verkehr freigegeben.

Trotz windigen Herbstwetters testeten bereits zahlreiche Spaziergänger und Radbegeisterte die neue Strecke. Landrat Alexander Tritthart weihte diese gemeinsam mit Landtagsabgeordnetem Walter Nussel, Kreisräten sowie Bürgermeistern der Gemeinden Eckental, Kalchreuth und Uttenreuth symbolisch ein.

Tritthart sprach von einem Tag von "großer Bedeutung für den gesamten Landkreis." Die rund 2,9 Kilometer lange Strecke des neuen Weges erhöhe die Sicherheit auf der viel befahrenen ERH33 und sei somit ein wichtiger "Meilenstein" auf dem Weg zu einem "verkehrssicheren und fahrradfreundlichen Landkreis".

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Mit dem erfolgreichen Abschluss des Radwegprojekts an der ERH 33 schließt sich eine Lücke im Geh- und Radwegenetz zwischen den Gemeinden im Erlanger Oberland, heißt es in einer Pressemitteilung des Landratsamtes.

Besonders gut gelöst: Eine neue Querungshilfe mit Beleuchtung vor der Kreuzung. Landrat Alexander Tritthart betonte die gute Zusammenarbeit des Landkreises mit den Beteiligten und dem Staatlichen Bauamt: "Mit der Maßnahme setzen wir gemeinsam ein Zeichen für eine zukunftsfähige Vernetzung im Landkreis." Ausdrücklich dankte er dabei auch den Eigentümern der Grundstücke, deren Grund und Boden einen wichtigen Beitrag dazu leisten.

Die Geh- und Radwegverbindung vom Kreisverkehr bei Unterschöllenbach bis zur Staatsstraße 2243 ist seit vielen Jahren im Investitionsprogramm und auch im Radverkehrskonzept des Landkreises Erlangen-Höchstadt enthalten. Der erste Abschnitt vom Kreisverkehr zur Minderleinsmühle wurde bereits im Jahr 2014 gebaut.

Für den Zweiten hat der Landkreis den ersten Antrag auf Zuwendung bereits im Sommer 2015 bei der Regierung von Mittelfranken gestellt. Die Baumaßnahme des Geh- und Radweges zwischen Minderleinsmühle und Weiher kostet rund

1 180 000 Euro. Davon hat der Freistaat Bayern eine Festbetragsförderung in Höhe von 500 000 Euro in Aussicht gestellt.