"Im Kindergarten selbst ist kein Platz mehr für eine weitere Hortgruppe", berichtet die Leiterin Beate Gehr.
Ab Schulschluss werden künftig die Kinder, deren Eltern das wünschen, in der Grundschule betreut und die Hausaufgaben beaufsichtigt. "Wir überprüfen diese auch darauf, ob sie vollständig und richtig sind", weist die Erzieherin Sandra Berner darauf hin, dass eine Mittagsbetreuung mehr als nur Aufsicht ist. Freitags ist in der Mittagsbetreuung hausaufgabenfrei: So bleibt allen Kindern genügend Gelegenheit, sich an interessanten Projekten zu beteiligen.

Eltern können - wie bereits im Kindergarten St. Michael üblich - die Betreuung auch nur für einzelne Tage buchen. Für die Kinder, die mittags dann in der Grundschule betreut werden, wird es zunächst kein warmes Essen geben.
Weil die Klassenräume an den meisten Tagen bis 13 Uhr belegt sind, werden die zumeist jüngeren Kinder, die schon vorher Schulschluss haben, in einem Raum betreut. Sie können sich auch in der Turnhalle austoben, wenn diese frei ist. Ab 13 Uhr ist dann Hausaufgabenzeit.

Als der Kindergarten St. Michael saniert wurde, wurden bereits einige der Hortkinder damals im Schulgebäude untergebracht. Erzieherin Sandra Berner erinnert sich gerne an diese Zeit, als die Wege zwischen Erziehern und Lehrern besonders kurz waren. Die Zusammenarbeit der Einrichtungen klappt hervorragend, ist sich auch Irmhild Lommer, Rektorin der Anton-Wölker-Grundschule, sicher. Träger der Mittagsbetreuung wird - wie im Kindergarten und anderen Grundschulen auch - die katholische Kirche sein, vertreten durch Dekan Kilian Kemmer. Wer Interesse hat, dass sein Kind im kommenden Schuljahr in der Grundschule in Etzelskirchen betreut wird, kann sich an den Kindergarten wenden.