"Obwohl das Metallhandwerk einer der ältesten Handwerksberufe überhaupt ist, hat es an Innovationskraft nicht verloren", erklärte Obermeister Thomas Bochtler bei der Freisprechungsfeier im "Goldnen Engel" in Weisendorf.
Bochtler wies darauf hin, dass sich auch im Handwerk die Anforderungen ständig ändern und neue Ideen extrem wichtig seien, um neue Herausforderungen zu meistern. Genauso wie im Sport sei hartes Training wichtig, um Erfolge erzielen zu können. Deswegen sollten sich die Gesellen auf dem Erfolg nicht ausruhen, denn der Gesellenbrief sei eigentlich nur ein Zwischenziel.


Verantwortung übernehmen

Der Obermeister dachte weit in die Zukunft, sprach von der Meisterprüfung, der sich mancher stellen werde und dem Entschluss, danach einen eigenen Betrieb mit Ausbildungs- und Arbeitsplätzen zu eröffnen.
Damit würden sie als Nachwuchs soziale Verantwortung für eigene Mitarbeiter und die Gesellschaft übernehmen. Denn die leistungsstarken Handwerksbetriebe seien schließlich Basis der Wirtschaft. "Ihr seid jetzt gefragte Helden, aber ruht euch nicht darauf aus, bildet euch weiter. Gebt euer Bestes und steht euren Kollegen sowie den nachfolgenden Azubis - egal welcher Nationalität - bei", rief der Obermeister den frischen Gesellen zu.
Nach altem Brauch sprach Thomas Bochtler die Gesellen dann mit drei symbolischen Schlägen frei. Der erste steht dabei für die Rückschau auf dem harten Weg vom Stift zum Gesellen. Der zweite gehört der Achtung gegenüber den anderen Gesellen und den Meistern. Der dritte Schlag steht dafür, dass man seinem Handwerk treu bleibt.
Die neuen Gesellen: Jörg Beck (Hans Zienert oHG Erlangen), Volkan Capkan (Horst Böer Stahlbau Erlangen), Alexander Folz (Hans Zienert oHG Erlangen), Sebastian Linzig (Daniel Schmidt Stahl-in-Form Baiersdorf), Nico Muß (Firma Peter Muß Röttenbach), Christopher Stark (Der Greuther Schmied Vestenbergsgreuth), Dominik Störzer (bfz Erlangen), Ilja Straßheim (Kilian Metallverarbeitung Baiersdorf), Steffen Windisch (Metallbau Windisch Heroldsberg)