Der Weg führt er über die einst unberührte Wiese eines Ehepaares zur Filiale des Burgerbraters. Als sich die Besitzer der Wiese über die Bauarbeiter auf ihrem Grundstück wunderten und im Rathaus nachfragten, wurden sie erst zum Landratsamt und dann zum Straßenbauamt geschickt. "Überall bekamen wir zu hören: "Davon wissen wir nichts"", sagte das Paar der Zeitung.

Bürgermeister Gerald Brehm (Junge Liste) bestätigte den "bedauerlichen Vorfall", den er so erklärt: Das von der Fastfoodkette beauftragte Planungsbüro ging davon aus, dass das Grundstück der Stadt gehört - und von der gab es eine Erlaubnis zum Bauen. Alle anderen Behörden, die auch noch zustimmen mussten, nahmen an, dass die Frage des Eigentums geklärt ist. Jetzt soll ein Gutachter den Wert des Grundstücks schätzen, damit das Ehepaar entschädigt wird.