einen strafrechtlichen Tatbestand darstelle. Lediglich Herbert Rippel (Bürgerblock Pommersfelden) stellte sich vor die Bürgermeisterkandidatin: Sie habe keine Namen genannt. Daher müsse sich auch niemand persönlich angegriffen fühlen.

Angela Nusser selbst äußerte sich telefonisch zu den Vorwürfen. Sie steht zu ihrer Aussage: "Ich bin nach wie vor der Meinung, dass ich die Wahrheit gesagt habe. Wenn nicht, dann würden sich andere nicht so aufregen", ist die Bürgermeisterkandidatin des Bürgerblocks Pommersfelden überzeugt. Deshalb will sie ihre Äußerung auch nicht zurücknehmen oder sich dafür entschuldigen: "Vielleicht waren meine Worte ein bisschen forsch. Aber so unwahr kann es nicht gewesen sein, was ich gesagt habe, man fühlt sich offenbar angesprochen."

Für die 41-Jährige hat ihre Aussage ihren Zweck erfüllt. Der Dialog in Pommersfelden ist angekurbelt, es wird wieder miteinander geredet: "Ich finde es gerade im Wahlkampf wichtig, dass Dinge auf den Tisch kommen. Es waren vielleicht harte Worte, aber es ist eine Dynamik da."