Am Wegrand stand Susanne Körner vom Kreisjugendring mit dem Umwelt-Forscher-Mobil und empfing zwölf Kinder im Alter von vier bis sieben Jahren, die von Lena Aumeier vom Spielmobil begleitet wurden.

Das Leben im und um den Teich herum zu erforschen, ist für viele Kinder ein spannendes Abenteuer. "Die Welt des Wassers: Der Teich" stand im Ferienprogramm der Stadt Herzogenaurach an. Susanne Körner vom Jugendcamp Vestenbergsgreuth freute sich über das Interesse der aufgeregten Kinderschar. Körner erklärte den Kindern, was sie im Tümpel so alles erwarten würde. Sie gab ihnen Tipps, wie und wo man die besten "Fänge" macht, um die Tiere genauer unter die Lupe nehmen zu können.

Unter der Lupe

Erst nach genauerem Hinsehen und nach den Erläuterungen von Susanne Körner erkannten die Kinder, dass in so einem Tümpel viele Lebewesen und Kleintiere beheimatet sind. Dabei staunten die Kinder nicht schlecht, wer dachte schon, was sich in einem Teich so alles tummelt. Die Einführung machte die Kinder neugierig auf die bevorstehende Aktion. Ausgerüstet mit Kescher und Eimern durften die Kinder im Wasser nach Lebewesen suchen. Nahezu eine Stunde sammelten die Kinder mit Begeisterung Larven, Schnecken und Insekten.

Dass da auch mal das Wasser in die Gummistiefel lief, und die Hosen etwas nass wurden, war nicht so tragisch. Anna und Sina wollen auch einen Fisch gesehen haben, aber trotz aller Anstrengungen konnten sie ihn nicht fangen.

Schließlich wurde die "Beute" am Bus begutachtet. Eifrig beugten sich die jungen Umweltforscher über die Plastikeimer. Schließlich sollten die gefangenen Tiere unter der Lupe bestimmt werden.

Auf spielerische Art und Weise werden die Kinder mit allen Sinnen an die Natur herangeführt, erklärte dazu die ökologische Fachkraft. So entwickeln die Kinder schon von klein auf ein positives Naturverständnis und Achtung vor Lebewesen. "Der nachhaltige Schutz von Natur und Umwelt wird so ein selbstverständlicher Teil ihres Lebens", erklärte Körner.

Langes Engagement

Der Kreisjugendring Erlangen-Höchstadt ist seit vielen Jahren in der Umweltpädagogik tätig. Mit dem Projekt Umwelt-Forscher-Mobil soll dieser Bereich verstärkt werden.

Die ökologische Fachkraft des Kreisjugendrings ist mit ihrem Umwelt-Forscher-Mobil im Landkreis unterwegs und stellt in Schulen, Kindergärten und Horte die ökologischen Projekte vor. Ein umgebauter Kleinbus bietet dafür ausreichend Material, ein Mikroskop sowie eine Solaranlage als Anschauungsobjekt zum Thema regenerative Energien.

Frühe Förderung

Bei seinen Projekten legt der Kreisjugendring Erlangen-Höchstadt Wert auf das selbständige Forschen und Ausprobieren. An den Versuchsstationen können Kinder und Jugendliche Experimente durchführen, Fragen beantworten und die Ergebnisse festhalten, am Ende werden die Ergebnisse zusammengefasst und vertieft.

Informationen gibt es beim Kreisjugendring Erlangen-Höchstadt unter www.kjr-erh.de oder am Marktplatz 6 in 91054 Erlangen, Tel. 09131/ 803 -155 sowie per E-Mail an info@kjr-erh.de.