Die Veranstalter der Sommernachts-Openairs haben sich in Absprache mit der Polizeiinspektion Erlangen-Stadt nach den Ereignissen in Ansbach für die Durchführung des Konzerts entschieden. "Es bestehen keine Hinweise auf eine Gefahr für die Veranstaltung", so der Leiter der Polizeiinspektion, Polizeidirektor Adolf Blöchl. Die Veranstaltung wird jedoch von der Polizei betreut werden. Zudem werden die vom Veranstalter eingesetzten Sicherheitskräfte verstärkt.


Klassik am See soll nicht durch Furcht eingeschränkt werden


Florian Janik, Oberbürgermeister der Stadt Erlangen und Schirmherr von "Klassik am See", bestärkt die Entscheidung in einem Statement: "Der Anschlag von Ansbach bestürzt uns alle. Doch es wäre die falsche Konsequenz, unser kulturelles Leben und unsere Freiheit jetzt aus Furcht einzuschränken.
In enger Abstimmung mit der Polizei haben die Veranstalter deshalb eine verantwortungsbewusste Entscheidung getroffen".



Jan-Peter Dinger, Geschäftsführer des Klassikkultur Vereins, äußerte sich ebenfalls betroffen: "Ich bin erschüttert über die schrecklichen Vorkommnisse in den letzen Tagen. Es wäre jedoch ein falsches Zeichen, sich durch solche unkalkulierbaren Verbrechen bei der Durchführung kultureller Angebote einschränken zu lassen. Insbesondere, wenn keine konkrete Gefahrenlage für die Veranstaltung vorliegt. Wir möchten anstelle einer Absage
den Opfern mit einer Schweigeminute gedenken".

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