Die Zeit wird kürzer, die Leute sind neugierig und der Pfarrer ist etwas aufgeregt. "Du wirst sehen, du gewöhnst dich an das Moderne", sagt ein Passant am Dienstagnachmittag zu seiner Begleiterin, als die beiden sich in der Kirche St. Josef umschauen. Da ist immer noch Baustelle, aber schon zeichnet sich das künftige Bild deutlich ab. Seit Jahresbeginn wird das Gotteshaus im Innern saniert. Rechtzeitig zum 90. Weihetag soll der erste Gottesdienst im "neuen" Haus gefeiert werden. Am 17. November um 15 Uhr wird Erzbischof Schick erwartet.

Zurzeit sind Mitarbeiter einer Glasbaufirma vor Ort, um die Kunstwerke anzubringen. Modern sind sie, und großflächig. Und dadurch wird die Kirche einzigartig weit und breit, wie Pfarrer Helmut Hetzel berichtet. Bisher hätten alle Leute gesagt, mit denen er in den letzten Tagen sprach, dass sie sehr schön geworden sei. Hell sei sie, endlich, auch sehr festlich und eben modern.