Ein Jahreskalender, der mit dem Dezember 2016 beginnt und mit dem November 2017 endet? "Das ist kein Fehler, sondern vielmehr eine bewusste Orientierung am Kirchenjahr", betonte Pfarrer Peter Söder bei Vorstellung des zweiten Kalenders des Vereins Kirchenmuseum Münchaurach im Evangelischen Gemeindehaus in Münchaurach. Wie bereits im Jahr zuvor möchte der Verein, der seit Juli 2015 existiert, das Erbe des Aurachtals in Form von historischen Aufnahmen bewahren, dessen Zentrum einst ein bedeutendes Kloster gewesen ist und heute die Kirche Peter und Paul.
Deswegen lautet der Titel des Kalenders auch "Historische Ortsansichten aus dem Aurachtal". Er zeigt Aufnahmen aus den Archiven und längst vergangen Zeiten. Ein Sammlerstück und fast zu schade, um die Kalenderblätter abzureißen. Bürgermeister Klaus Schumann (ÜWB) erklärte bei der Vorstellung, dass der Kalender keinesfalls als Konkurrenz zum Herzogenauracher Heimatkalender zu sehen sei, sondern die Historie der Gemeinde in den Vordergrund rücken will. Im vergangenen Jahr wurden den historischen Bildern aktuelle Aufnahmen gegenüber gestellt, aber wie Michael Hauffen erklärte, habe man in diesem Jahr darauf verzichtet und bewusst tief in den Archiven gekramt.
Bei der Präsentation freuten sich Pfarrer Söder und Bürgermeister Schumann als Vorsitzender des Vereins ebenso über den aus ihrer Sicht gelungenen Kalender wie auch die Vereinsmitglieder Bettina Kreß und Michael Hauffen, der zusammen mit Christian Knobl für die Bildauswahl und Zusammenstellung der Aufnahmen verantwortlich war.


Ab Sonntag erhältlich

Offizieller Verkaufsstart des Kalenders ist beim Adventsmarkt in Münchaurach am kommenden Sonntag, 27. November, dem ersten Advent, auf dem der Verein einen eigenen Stand betreibt. In der Folgezeit ist der Kalender im Pfarramt Münchaurach, dem Rathaus, der Sparkasse und der Raiffeisenbank, dem Autohaus Stadie und den Kindergärten Arche Noah und Sonnenschein für zehn Euro erhältlich.