Am kommenden Mittwoch wird der Planungsausschuss über die Gestaltung des neuen Plätzchens am östlichen Eingang der Fußgängerzone entscheiden. Dort wo bislang ein Glas-Schaufenster und ein Häuschen standen, ist nach deren Abbruch ein kleiner Platz entstanden, der als Treffpunkt gestaltet werden soll.

Bürgermeister German Hacker (SPD) erläuterte im Pressegespräch die Vorstellungen von Stadt und Planungsbüro. Zentrales Element ist eine Glaswand, die an die bisherige Gestaltung mit dem gläsernen Pavillon erinnert. Diese Wand soll laut Hacker über drei Elemente verfügen: einen historischen Stadtplan, das Logo von Herzo und im hinteren Bereich ein integriertes Spielgerät für Kinder.


Baum und Bänke

An der Rückseite soll die Fassade des angrenzenden Hauses begrünt werden, ein großkroniger Laubbaum soll gepflanzt werden und auf der
Freifläche soll die Möglichkeit der Bestuhlung gegeben werden.

Darüber hinaus sehen die planerischen Vorstellungen ein einheitliches Pflaster vor, ähnlich dem "Via castello" in der westlichen Hauptstraße, sagte der Bürgermeister.

Als Planer zeichnet das Büro Franke und Meßmer verantwortlich, die bereits den Busbahnhof gestaltet haben und auch für die künftige Bushaltestelle am anderen Ende der Ritzgasse verantwortlich sind. Auch hat das Büro die beleuchteten Glaselemente an der Passage zwischen Schütt und Hauptstraße gestaltet.

In der Vorstellung der Architekten heißt es wörtlich: "Eine Glaswand, in Anlehnung an die bereits am Altstadtzugang "Schütt" realisierte, dient als städtisches Erkennungsmerkmal. Durch eine bei Bedarf hinterleuchtete Darstellung des Stadtgrundrisses von Herzogenaurach um 1820 (Urkataster) entsteht ein für Einheimische und Besucher interessanter Auftakt der Altstadt.

Ein großkroniger Laubbaum besetzt den Raum und beschattet die Sitzplätze eines benachbarten Cafés. Gleichzeitig vermittelt er die Höhenentwicklung zwischen Straßenraum und der Rückseite (Brandwand) des vor kurzem fertig gestellten Wohngebäudes in der Ritzgasse.

Eine massive Sitzbank dient dem Platz als Abschirmung vor Verkehr, insbesondere Falschparkern.

Angelehnt an die Rückwand des Nachbargebäudes wird eine Sitzbank zum Verweilen ohne Konsumzwang vorgesehen. Alternativ kann diese auch von der Wand abrutschen, um die Berankung der Fassade zu ermöglichen."
Der Platz soll bis Mai 2017 gestaltet sein.